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Thema: Deutsch-Südwestafrika - Namibia

  1. #571
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    Standard AW: Deutsch-Südwestafrika - Namibia

    Zitat Zitat von Eridani Beitrag anzeigen
    edit:
    Ich las gerade; die Sache ist noch etwas komplizierter, warum keine "echte Entschädigung" , sondern eine "Entwicklungshilfe" von 1,1 Mrd.€ an Namibia gezahlt wird.

    Eine Entschädigung, die in den 3-stelligen Mrd.-Bereich gehen würde, hätte auch weit reichende Folgen: Dann müssten nämlich auch alle anderen Kolonialmächte des 19.Jahrhunderts in Afrika Entschädigungen zahlen - das würde eine Kettenreaktion auslösen.....
    #
    Achja: Griechenland will immer noch Geld von Deutschland für die "Verbrechen, die im 2.Weltkrieg begangen wurden", - obwohl all das in internationalen Verträgen bereits ausgehandelt wurde.
    Schlimm - wenn man ständig klamm ist - und logisch, Griechenland hätte nie den €uro bekommen dürfen; dafür ist diese (einst harte) Währung immer noch zu hart für die schwache Wirtschaft der Hellenen. Selbst bei 2 Billionen neu gedruckter €uro, die inzwischen in den Geldkreislauf eingebracht worden sind!

    > Brüssel wollte nun mal ein gemeinsames Europa auf Teufel komm raus durchpeitschen.....
    ...dazu kommt noch Polen mit roundabout 1.000 Milliarden und das obwohl Polen schon etwa ein Viertel Deutschlands "geschluckt" hat, was einen unermeßlichen Wert darstellt.

  2. #572
    Hat Einzeiler Erlaubnis! Benutzerbild von Shahirrim
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    Standard AW: Deutsch-Südwestafrika - Namibia

    Und schon meckern die Neger weiter, dass das nicht reicht:

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    Wenn die Gottlosen obenaufkommen, so verbergen sich die Leute; wenn sie aber umkommen, so mehren sich die Gerechten.


    Sprüche 28 Vers 28!

  3. #573
    sticht zu Benutzerbild von Würfelqualle
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    Standard AW: Deutsch-Südwestafrika - Namibia

    Kommen auch mal gute Nachrichten aus Bimbohausen ?
    Die Welt weiß alles, was die Deutschen getan haben; die Welt weiß nichts von dem, was den Deutschen angetan wurde.

    Patrick Buchanan.

  4. #574
    sticht zu Benutzerbild von Würfelqualle
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    Standard AW: Deutsch-Südwestafrika - Namibia

    Zitat Zitat von Shahirrim Beitrag anzeigen
    Und schon meckern die Neger weiter, dass das nicht reicht:

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    Zitat aus dem Welt Beitrag :

    Noch heute leben viele Herero in Armut. Vertreter des Volkes fordern deshalb individuelle Entschädigungen




    So so, individuelle Entschädigungen, was ist da wohl gemeint ? Buntland hat es wieder mal geschafft, dass die Neger den Fuß in der Tür haben. Jetzt werden sie Selbige weit aufstoßen und fordern und fordern und fordern.
    Die Welt weiß alles, was die Deutschen getan haben; die Welt weiß nichts von dem, was den Deutschen angetan wurde.

    Patrick Buchanan.

  5. #575
    Mitglied Benutzerbild von HansMaier.
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    Standard AW: Deutsch-Südwestafrika - Namibia

    Zitat Zitat von Shahirrim Beitrag anzeigen
    Und schon meckern die Neger weiter, dass das nicht reicht:

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    Ich frage mich ob dieser "Völkermord" auch "offenkundig" ist?
    Oder darf man den "leugnen", das heisst bestreiten? Oder gehts dann in den Knast?
    MfG
    H.Maier
    "Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann,
    wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen,dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt.
    Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang." - Carl Jacob Burckhardt (Schweizer Historiker) -

  6. #576
    Mitglied Benutzerbild von Eloy
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    Standard AW: Deutsch-Südwestafrika - Namibia

    Liegt mir leider nur als PDF-Datei vor. Wenn nicht genehm als Vollzitat, dann bitte löschen:

    Gerd Schultze-Rhonhof
    21614 Buxtehude, den 12.01.2004

    Die Schlacht am Waterberg im Jahre 1904

    Zum hundertsten Jahrestag des Hereroaufstandes in Namibia erscheinen in vielen
    deutschen Zeitungen Artikel. Nicht wenige davon berichten bedauerlicherweise von
    einem Völkermord, den die deutsche Schutztruppe in der damals deutschen Kolonie
    Süd-West-Afrika, dem heutigen Namibia, an dem Volk der Hereros begangen haben
    soll. Hintergrund der Geschichte ist ein Aufstand der Hereros im Jahre 1904. Die
    Hereros, ein Nomadenvolk, zogen damals, wie seit alters her, mit ihren Rinderherden
    durch das nördliche Süd-West-Afrika. Sie gerieten dabei – wie auch seit alters her –
    mit anderen schwarzen Völkern in kriegerische Auseinandersetzungen um
    Weideland und Wasserstellen. Seit der Ansiedlung deutscher, englischer und
    burischer Landwirte in der deutschen Kolonie kam hinzu, dass ihre Häuptlinge viel
    Land an weiße Farmer verkauften und es trotzdem weiterhin als eigenes Weideland
    nutzen ließen. So kamen zu den bis dahin üblichen schwarz-schwarzen
    Auseinandersetzungen in „deutscher Zeit“ die schwarz-weißen.

    In den Kriegen der angestammten afrikanischen Völker waren mal die Hereros
    Sieger, mal andere. So kam es, dass das Volk der Hottentotten 1884 die deutsche
    Kolonialverwaltung um einen Schutzvertrag gegen die Hereros bat. Unter dem
    Schutz dieses Vertrages gingen die Hottentotten dann gegen die Hereros vor . Die
    Folge war die Bitte der Hereros um einen gleichen Schutzvertrag. Doch auch damit
    kehrte kein dauerhafter Friede in der deutschen Kolonie ein. Das Ganze hat
    Parallelen zu den Streitigkeiten der Völker heutzutage auf dem Balkan, und die Rolle
    der Schutztruppe von damals ist der der KFOR in manchem ähnlich. 1904
    versuchten die Hereos, die Deutschen loszuwerden und ihr verkauftes Land dadurch
    wiederzubekommen.. Im Januar des Jahres wurden 123 deutsche Siedler, Händler
    und Soldaten umgebracht und dabei auch viele Angehörige des ebenfalls dort
    lebenden Damara-Volkes. Die Schutztruppe versuchte daraufhin ein halbes Jahr
    lang erfolglos, der Hereros in einem Buschkrieg Herr zu werden.1904 war ein
    besonderes Trockenjahr. Die Hereros zogen sich deshalb im August mit ihren
    Familien und mit den Viehherden auf noch frisches Weideland zurück, das sie östlich
    des Waterbergs fanden, eines Bergmassivs im Landesinneren. Die Schutztruppe
    versuchte nun, die Hereros dort einzukesseln und zu schlagen. Doch das misslang,
    und die Hereros zogen nach Osten in die Kalahari-Steppe ab, wo sich ihre Spur
    zunächst verlor. Das beschriebene Geschehen ist als die Schlacht am Waterberg in
    die Geschichte eingegangen. Der Kommandeur der Schutztruppe meldete nach der
    Schlacht, um seinen Misserfolg abzuschwächen, nach Berlin, dass die Hereros in der
    Kalahari-Steppe verdurstet und umgekommen wären.

    Bemerkenswert ist nun, was dazu in den Akten der britischen Kolonialverwaltung
    aufgezeichnet ist. Die Führer der Hereros hatten sich schon lange vor der Schlacht
    am Waterberg die Rückendeckung der britischen Kolonialverwaltung in den
    benachbarten Gebieten eingeholt. Sie hatten dabei zugesagt, Landbesitz und Leben
    der englischen und burischen Farmer bei den Kämpfen zu verschonen. Im Gegenzug
    hatten sie sich für den Fall des Scheiterns ihres Aufstandes Asyl und Weideland in
    Britisch-Betschuanaland zusichern lassen. So ist es auch gekommen. Nach der
    Kesselschlacht am Waterberg zogen die Hereros mit Herden und Familien auf ihnen
    bekannten Wegen, vorbei an den noch vorhandenen Wasserstellen durch die
    Kalahari-Steppe nach Osten zu den Briten. Die Deutschen, die das damals für
    unmöglich hielten, glaubten offensichtlich selbst an das Verdursten aller
    abgezogenen Hereros in der dürren Kalahari.

    Der Zug der Hereros durch die Steppe hat sehr viele Opfer an Menschenleben, an
    Hab und Vieh gekostet. Die trockenen Weiden und das knappe Wasser konnten so
    viele Menschen und so viel Vieh in so kurzer Zeit weder tränken noch ernähren. Die
    Zahl der Toten wird sich nie klären lassen. Doch tauchen Wochen und Monate nach
    der Schlacht große Zahlen von Hereros im deutschen Farmland wieder auf. Sie
    erscheinen auf den Lohnlisten deutscher Farmer, in den Berichten der
    Missionsstationen und der Polizei. Sie wandern in Gruppen bis zu Tausenden bei
    ihren schwarzen Nachbarvölkern ein. Und 1930 werden sechstausend Hereros bei
    einer Volkszählung im Betschuanaland registriert.

    Nun ist die Flucht durch eine trockene Steppe noch kein Völkermord, auch wenn sie
    viele Menschenleben gekostet hat. Dieser Vorwurf stammt aus zwei verschiedenen
    Quellen. Die eine ist das Britische Blaubuch, das nach dem Ersten Weltkrieg die
    „Unfähigkeit“ der Deutschen, ihre Kolonien zu verwalten belegen und die Übernahme
    derselben durch die Engländer begründen soll. Die zweite entstammt der Feder
    eines DDR-Historikers, der in den 60er Jahren die „verbrecherische Kriegsführung
    der imperialistischen deutschen Kolonialtruppen“ anzuprangern hatte. Sein Vorwurf
    lautet, dass die Schutztruppen die Hereros nach der Schlacht in die Kalahari
    getrieben und vorsätzlich dem Verdursten preisgegeben hätten. Er belegt das mit
    dem deutschen Operationsplan, der eine schwache Stelle im Einschließungsring
    vorgesehen hätte, durch den die Hereros in die Steppe entweichen und in ihr
    Verderben rennen sollten.

    In dem Operationsplan ist jedoch ganz anderes zu finden. Nach diesem Plan waren
    an der späteren Durchbruchsstelle besonders starke Kräfte vorgesehen, die jedoch
    verspätet kamen und den Kessel nicht mehr schließen konnten. Der Auftrag an die
    Truppe lautete außerdem: einschließen, niederkämpfen und entwaffnen. Nachdem
    die Hereros dennoch durchgebrochen und entwichen waren, konnten die deutschen
    Truppen zunächst nicht folgen. Erschöpfung und Krankheiten von Pferden und
    Soldaten, und der Wassermangel erlaubten erst nach fünf Tagen, den Hereros
    nachzusetzen. Damit hatte die deutsche Truppe ihren Auftrag nicht erfüllt. Sie hatte
    die Hereros nicht bezwungen und entwaffnet. Sie hat sie auch nicht in die Steppe
    getrieben.

    Der Feldzug der Schutztruppe gegen die Hereros entsprang dem Bemühen, die
    Massaker und Überfälle auf Deutsche und Damaras zu beenden. Das Ende dieser
    Kämpfe war schicksalhaft für die Hereros. Viele überlebten, viele starben bei den
    Gefechten, viele auf der Flucht. Das war kein Völkermord, und es war auch nicht
    geplant.

    Dieser Aufsatz ist ab dem zweiten Absatz eine Kurzfassung der Magisterarbeit von
    OTL. a.D. Klaus Lorenz, geschrieben an der Universität Hamburg bei Professor Dr.
    phil Leonard Harding. Die Kurzfassung stammt von Gerd Schultze-Rhonhof, dem
    Autor des Buchs „1939, Der Krieg, der viele Väter hatte. - Der lange Anlauf zum
    Zweiten Weltkrieg.“
    "Wir Deutschen sollten die Wahrheit auch dann ertragen lernen, wenn sie für uns günstig ist."

    Heinrich von Brentano

  7. #577
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Deutsch-Südwestafrika - Namibia

    Putin: Werden Geschichtsfälschern „das Maul stopfen“!

    Auch die USA mussten nach 1945 erfahren, das die Sowjets notorische Lügner sind!

  8. #578
    A smile is diamond Benutzerbild von Suedwester
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    Standard AW: Deutsch-Südwestafrika - Namibia

    Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese 1,1 Mrd. in Namibia nur
    fuer Neid zwischen den Volksgruppen fuehrt und das Land
    instabil macht. Defacto haben die (O)wambo die groesste Macht
    im Land. Aber Herero und Nama stellen die Ansprueche auf
    das Geld. Andere (Damara, Kavango, Baster/ Coloureds....) gehen
    sowieso leer aus. Ob das gutgeht ?

  9. #579
    Ungeimpfter Benutzerbild von Panther
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    Standard AW: Deutsch-Südwestafrika - Namibia

    Zitat Zitat von Suedwester Beitrag anzeigen
    Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese 1,1 Mrd. in Namibia nur
    fuer Neid zwischen den Volksgruppen fuehrt und das Land
    instabil macht. Defacto haben die (O)wambo die groesste Macht
    im Land. Aber Herero und Nama stellen die Ansprueche auf
    das Geld. Andere (Damara, Kavango, Baster/ Coloureds....) gehen
    sowieso leer aus. Ob das gutgeht ?
    Nein, noch mindestens 1 Milliarde zuschießen.
    "Ein Volk, das korrupte Politiker, Betrüger, Diebe und Verräter wählt, ist kein Opfer, sondern ein Komplize."
    George Orwell
    "Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient."
    Joseph Marie de Maistre

  10. #580
    Ungeimpfter Benutzerbild von Panther
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    Standard AW: Deutsch-Südwestafrika - Namibia

    Zitat Zitat von Eloy Beitrag anzeigen
    Liegt mir leider nur als PDF-Datei vor. Wenn nicht genehm als Vollzitat, dann bitte löschen:
    Ich kann nur Jedem die 6-8bändige Buchreihe "Richtigstellungen zur (deutschen) Zeitgschichte" von Ralf Kosiek empfehlen.

    Da sieht man erst mit wieviel Kübel Scheiße Briten, Amis und Kommunisten uns seit 150 Jahren übergießen, um aus uns ein Mörder- und Tätervolk aus Unmenschen zu machen.
    "Ein Volk, das korrupte Politiker, Betrüger, Diebe und Verräter wählt, ist kein Opfer, sondern ein Komplize."
    George Orwell
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