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Thema: Deutscher Geschichtsrevisionismus

  1. #71
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Deutscher Geschichtsrevisionismus

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    DR. LATERNSER: Sie waren Oberbefehlshaber einer Luftflotte im Osten? Können Sie mir Angaben machen über die Behandlung der russischen Zivilbevölkerung während des Feldzuges?


    KESSELRING: Ich war bis Ende November in Rußland, und ich kann nur sagen, daß das Verhältnis zwischen Bevölkerung und Truppe ein denkbar gutes war, daß die Feldküchen überall für die Armen und für die Kinder zur Verfügung gestellt wurden, daß die anerkannt hohe Sittenreinheit der russischen Frau in bemerkenswertem Umfang vom deutschen Soldaten gewahrt worden ist. Ich weiß, daß die Sprechstunden meiner Ärzte von der russischen Bevölkerung gerne in Anspruch genommen worden sind. Ich erinnere mich deswegen, weil die Ärzte mir gegenüber von der Stärke im Ertragen von Schmerzen gesprochen haben. Der Krieg ist so rasch über die Fluren bis Smolensk gezogen, daß der ganze Raum einen vollkommen friedlichen Eindruck machte, daß die Bauern arbeiteten und mehr oder weniger große Viehherden jeder Art zu sehen waren, daß die kleinen Orte, die ich besuchte, meist intakt waren.

    DR. LATERNSER: Sind Ihnen Verbrechen gegen die Sittlichkeit bekannt geworden, die von deutschen Soldaten im Osten begangen worden sind? Wenn Ihnen Fälle von Völkerrechtsverletzungen gemeldet wurden, sind Sie dann immer mit den Ihnen zu Gebote stehenden Mitteln vorgegangen?


    KESSELRING: Ich habe es zumindest versucht. Ich habe es schon im Interesse der Erhaltung des Ansehens der Deutschen Wehrmacht getan und auch im Interesse der Wehrmacht zu italienischen Verbündeten. Deshalb habe ich es für notwendig gehalten, gegen deutsche Soldaten, die gegen irgendwelche Paragraphen verstoßen haben, entschieden einzuschreiten.
    Germoney, Germoney, über alles, über alles in der Welt!

  2. #72
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    Standard AW: Deutscher Geschichtsrevisionismus

    Teil 2

    DR. LATERNSER: Herr Zeuge, sind Ihnen auch völkerrechtliche Verletzungen, die von der Gegenseite begangen wurden, bekannt?


    KESSELRING: Bei meinen vielen Besuchen an der Front sind mir natürlich eine große Zahl...


    [214] GENERAL RUDENKO: Ich protestiere gegen diese Frage. Meines Erachtens ist der Zeuge nicht befugt, Erklärungen darüber abzugeben, ob Deutschlands Feinde das Völkerrecht verletzt haben.

    Ich glaube, daß diese Frage zurückzuweisen ist.


    DR. LATERNSER: Darf ich dazu noch Stellung nehmen? Ich lege Wert auf die Beantwortung dieser Frage, und zwar möchte ich im Anschluß an diese Frage die weitere Frage an den Zeugen richten, ob er nach Bekanntwerden von völkerrechtlichen Verletzungen der Gegenseite die von den eigenen Soldaten begangenen völkerrechtlichen Verletzungen nicht oder vielleicht milder geahndet hat. Aus diesem Grunde lege ich Wert auf die Beantwortung dieser Frage.


    VORSITZENDER: Der Gerichtshof möchte gern wissen, wie die Frage genau lautet und warum Sie glauben, daß sie zulässig ist.


    DR. LATERNSER: Der genaue Wortlaut der Frage ist folgender: Ich habe an den Zeugen die Frage gerichtet: Sind Ihnen auch Völkerrechtsverletzungen auf der Gegenseite bekanntgeworden? Nach der Beantwortung dieser Frage will ich an den Zeugen die weitere Frage richten, ob er etwaige von der Gegenseite begangene völkerrechtliche Verletzungen zum Anlaß genommen hat, völkerrechtliche Verletzungen, die von eigenen Soldaten begangen worden sind, aus diesem Grunde vielleicht überhaupt nicht oder milder zu ahnden. Ich wollte aus der Beantwortung dieser Frage die Einstellung des Zeugen als Angehörigen der Gruppe feststellen, und ich halte aus diesem Grunde die Beantwortung dieser Frage für wichtig.


    VORSITZENDER: Der Gerichtshof würde gerne wissen, was der Anklagevertreter der Vereinigten Staaten dazu zu sagen hat.

    JUSTICE JACKSON: Hoher Gerichtshof, es ist ein allgemein anerkannter Grundsatz des Völkerrechts, daß eine Verletzung auf der einen Seite keine Entschuldigung oder Rechtfertigung für eine Verletzung auf der anderen Seite ist. Natürlich gibt es auch die Doktrin der Repressalie, aber sie ist sicher auf keinen der hier hervorgetretenen Fälle anwendbar.

    Zweitens, selbst wenn es zulässig wäre, diese Frage hier zu behandeln, so bin ich der Ansicht, daß dies in unpassender Art geschehen ist. Die Frage »Haben Sie von Verletzungen des Völkerrechts gehört?« geht sehr weit. Wenn es überhaupt zulässig ist, dieses Thema hier anzuschneiden, so wäre es zumindest erforderlich, einen bestimmten Fall in seinen Einzelheiten vorzutragen.

    Eine allgemeine Anschuldigung der Verletzung des Völkerrechts würde kaum genügen, um diesen Gerichtshof über die Grundlage aufzuklären, auf der dieser Zeuge gehandelt haben mag.

    Ein ganz spezieller Fall, von dem der Zeuge glaubhafte Kenntnis erlangt hat, könnte eine solche Grundlage sein. Die Frage des Verteidigers bietet sicherlich keine Grundlage hierfür.

    [215] Ich glaube, daß wir hier zu weit von der Anklage abschweifen, und daß dies weit entfernt von allem ist, was mit diesem Fall zu tun hat. Ich weiß nicht, welche besonderen Greueltaten oder Völkerrechtsverlet zungen auf diese Weise entschuldigt werden sollen. Es müßten Greueltaten verübt worden sein, durch die versucht wird, Greueltaten, die von irgend jemand anderem begangen wurden, zu entschuldigen. Wer sie sonst noch begangen hat, und warum sie begangen worden sind, das wäre eine Frage, mit der wir uns zu befassen hätten, wenn wir auf dieses Thema näher eingingen. Ich bin der Ansicht, daß eine solche Frage ganz abseits des Beweisthemas liegt; selbst wenn dem nicht so wäre, wenn irgendeine Möglichkeit bestände, die Frage in den Rahmen des Beweisthemas zu bringen, dann wäre sie in einer unpassenden Art gestellt worden.

    Germoney, Germoney, über alles, über alles in der Welt!

  3. #73
    Ungeimpfter Benutzerbild von Panther
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    Standard AW: Deutscher Geschichtsrevisionismus

    Die "mutigen Befreier". Hoffentlich tritt das Schicksal und Karma dieser angloamerikanischen Affenbande so richtig in die Eier.
    In China sind diese "Langnasen" verhasst.

    Bereits im Falkland Krieg 1982, standen die Argentinier kurz davor, den Inselaffen eine schmerzvolle Niederlage beizubringen.

    Ich wünsche allen künftigen angloamerikanischeren Kriegsgegnern ein Waidmanns Heil und fröhliches Halali.

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Die Kanadier ermordeten auch deutsche Gefangene, später als man einen Befehl bei einem gefallenen kanadischen Soldaten fand keine Gefangenen zu machen, befahl der Kommandeur der 12. SS Panzerdivision Kurt Meyer gefangene Kanadier zu erschießen.

    Auf diesem Foto nahmen kanadische Soldaten einen gefangenen SS Soldaten als Schutzschild und banden ihn auf einen Panzer.


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    Hier ein Foto das zeigt einen Gefangenen Angehörigen der 12. SS Panzerdivision Hitlerjugend. Die tapferen Kanadischen Boys haben ihn nach der Gefangennahme zusammen geschlagen.
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    "Ein Volk, das korrupte Politiker, Betrüger, Diebe und Verräter wählt, ist kein Opfer, sondern ein Komplize."
    George Orwell
    "Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient."
    Joseph Marie de Maistre

  4. #74
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Deutscher Geschichtsrevisionismus

    Ich möchte allen Interessierten ans Herz legen, nicht vorverurteilen, nur die Anklagen der Sieger werden in der BRD verbreitet, es geht in etwa so "Die Anklage ist die Schuld, und die Verurteilung ist der Beweis"! Denn in der BRD Geschichtsschreibung hat man den Angeklagten aus den Siegerprozessen die Stimme genommen. Dann kommt noch hinzu nach 1945 waren Zeugen nicht interessiert sich öffentlich zu machen denn man blieb lieber ruhig um nicht selber noch vor dem Richter zu landen. In der BRD in den NS Prozessen riet man den Angeklagten mit der Anklage zu kooperieren für ein mildes Urteil, aber erwähnen, man hatte selber nichts damit zu tun.

    Es ist schon schrecklich genug, das man mit verblendeten rotgrünen Fanatikern auf Hilfsschulniveau diskutieren muss.
    Germoney, Germoney, über alles, über alles in der Welt!

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