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Thema: Fasten

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Mitglied Benutzerbild von Klopperhorst
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    Standard Fasten

    Wie haltet ihr es damit? Ich habe Fasten seit einiger Zeit für mich entdeckt.

    Nicht falsch verstehen, ich war nie dick, aber ich merkte schon immer, dass das Ausfallenlassen von Mahlzeiten und auch "Hungertage" einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben.

    Evolutionär erkläre ich es mir dadurch, dass unsere Vorfahren keine Supermärkte und Kühlschränke hatten, Essen nicht in Hülle & Fülle vorhanden war,
    sondern nur spontan, entweder in kleinen Mengen, wie beim Sammeln, oder in großen Mengen, wie nach der Jagd.

    Einige grundlegende physiologische Aspekte sind hervorzuheben.


    - Gewicht setzt ich aus Verdauungsresten + Wassereinlagerung + Fett + Muskeln + Knochen zusammen.
    - Beim Fasten gehen diese Dinge in der entsprechenden Reihenfolge weg, d.h. zuerst Wasser und Verdauungsreste, dann werden die Fettreserven angegangen.
    -> Es ist wichtig, Muskel zu erhalten, d.h. zu bewegen, damit diese nicht zerstört werden, allerdings kein Hardcore-Ausdauertraining, weil das zu viel verbrennt.
    - Wichtig ist ebenfalls guter Schlaf, da im Tiefschlaf das Wachstumshormon HGH generiert wird, was die Muskeln schützt.

    Nach dem Fasten sollten von kohlenhydratreicher Ernährung (Mehl) auf proteinreiche Ernährung (Fett) umgestellt werden.
    Der Grund der Umstellung ist Folgender:

    Der Körper produziert zunächst Energie aus den leicht spaltbaren Kohlenhydraten (Zucker), erst danach aus Fetten.
    Wird die Energie aber bereits vollständig aus Kohlenhydraten bezogen, wird der Rest in Fett eingelagert.
    Daher ist eine mehlarme, also auf Brot usw. verzichtende Ernährung, sehr wichtig.

    Auch hier scheint wieder das evolutionäre Konzept zu wirken, denn bis vor 6000 Jahren noch waren unsere germanischen Vorfahren weitgehend Jäger und Sammler, keine Bauern.

    ---
    "Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg" (3. Esra)

  2. #2
    neurodivers Benutzerbild von tabasco
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    Standard AW: Fasten

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Wie haltet ihr es damit? (...)
    Gar nicht: ich kann darin nur den theologischen Sinn erkennen. Und das ist mir zu wenig.
    kol-ut-shan

  3. #3
    LOL
    Gast

    Standard AW: Fasten

    Jedes Jahr mindestens einmal fasten, kann nie schaden - zumindest wenn man nicht zu krank dafür ist.

  4. #4
    Mitglied Benutzerbild von Gero
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    Standard AW: Fasten

    Zitat Zitat von LOL Beitrag anzeigen
    Jedes Jahr mindestens einmal fasten, kann nie schaden - zumindest wenn man nicht zu krank dafür bist.
    Die orthodoxe Kirche hat aber weit mehr als einen Fastentag im Jahr.
    "So wie des Deutschen Vogel, der Aar, hoch über allem Getier dieser Erde schwebt, so soll der Deutsche sich erhaben fühlen über alles Gevölk, das ihn umgibt, und das er unter sich in grenzenloser Tiefe erblickt."

  5. #5
    LOL
    Gast

    Standard AW: Fasten

    Zitat Zitat von Gero Beitrag anzeigen
    Die orthodoxe Kirche hat aber weit mehr als einen Fastentag im Jahr.
    Eben.
    Nur beinhaltet das orthodoxe Fasten zumeist nur Verzicht auf Fleisch.

  6. #6
    Mitglied Benutzerbild von Gero
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    Standard AW: Fasten

    Zitat Zitat von LOL Beitrag anzeigen
    Eben.
    Nur beinhaltet das orthodoxe Fasten zumeist nur Verzicht auf Fleisch.
    Fleisch war historisch rar. Auch in der Steinzeit, weshalb sogenannte "Carnivore" für mich genau so bekloppt sind wie Veganer.
    "So wie des Deutschen Vogel, der Aar, hoch über allem Getier dieser Erde schwebt, so soll der Deutsche sich erhaben fühlen über alles Gevölk, das ihn umgibt, und das er unter sich in grenzenloser Tiefe erblickt."

  7. #7
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    Standard AW: Fasten

    Bitte hier Tips einstellen für sparsames, kostengünstiges
    Mangel-Fasten.

  8. #8
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Fasten

    Bei mir hat es ca. drei Monate gedauert, bis die Gewichtsreduzierung eingesetzt hat. Ich habe hier des öfteren schon geschrieben, dass ich seit April gut 2.000 km Mountainbike gefahren bin. Das ist zwar ein e-bike, aber die Hälfte der Leistung kommt immer noch aus den Muskeln. Mein Problem war, wirklich konsequent aufs Brot zu verzichten. Mit fast food hatte ich es auch übertrieben, wobei meiner Meinung nach die Pommes schlimmer sind als der Burger. Dann dauerte es, bis trotz zunehmendem Hungergefühls wirklich mal der Fettabbau eingesetzt hat, weil nach allem, was ich gelernt habe, muss der Organismus das erst einmal (wieder) lernen, wie er die Fettzellen nicht nur aufbaut, sondern auch wieder abbaut. Dem Magen muss Zeit gegeben werden, sich ganz langsam zu verkleinern. Dann darf kein Stress entstehen, so dass nicht zuerst die Muskeln selbst verbrannt werden, sondern weiter leistungsfähig bleiben. Deswegen mache ich auch keine Nulldiät.

    Ausdauer beim Abnehmen und kein Einknicken wegen der scheinbaren Erfolglosigkeit scheint hier am wichtigsten zu sein. Ich hatte mich gefühlte zehn Jahre lang nicht mehr gewogen, und fing vor zwei Jahren an, ein paar Kilos abzunehmen, aber seitdem ging es nicht weiter runter. Vom Höchststand (106 kg) bin ich seitdem erst 8 kg runtergekommen. Aber zumindest scheine ich es jetzt in den Griff zu kriegen. Einen Jojo-Effekt habe ich allerdings nie gehabt.

    Was ich auch festgestellt habe: Biertrinken führt zu tagelanger Wassereinlagerung. Das kann auch verwirren. Das kann schon mal zwei Tage dauern, bis das wieder abfließt. Wenn man viel Wasser trinkt, kann es auch passieren, dass man damit einen regelrechten "Wasserfall" auslöst, also man pinkelt viel mehr, als man in den Stunden davor getrunken hat. Könnte was mit Entschlackung zu tun haben.
    Don't ask for sunshine!

  9. #9
    Mitglied Benutzerbild von Gero
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    Standard AW: Fasten

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Wie haltet ihr es damit? Ich habe Fasten seit einiger Zeit für mich entdeckt.

    Nicht falsch verstehen, ich war nie dick, aber ich merkte schon immer, dass das Ausfallenlassen von Mahlzeiten und auch "Hungertage" einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben.

    Evolutionär erkläre ich es mir dadurch, dass unsere Vorfahren keine Supermärkte und Kühlschränke hatten, Essen nicht in Hülle & Fülle vorhanden war,
    sondern nur spontan, entweder in kleinen Mengen, wie beim Sammeln, oder in großen Mengen, wie nach der Jagd.

    Einige grundlegende physiologische Aspekte sind hervorzuheben.


    - Gewicht setzt ich aus Verdauungsresten + Wassereinlagerung + Fett + Muskeln + Knochen zusammen.
    - Beim Fasten gehen diese Dinge in der entsprechenden Reihenfolge weg, d.h. zuerst Wasser und Verdauungsreste, dann werden die Fettreserven angegangen.
    -> Es ist wichtig, Muskel zu erhalten, d.h. zu bewegen, damit diese nicht zerstört werden, allerdings kein Hardcore-Ausdauertraining, weil das zu viel verbrennt.
    - Wichtig ist ebenfalls guter Schlaf, da im Tiefschlaf das Wachstumshormon HGH generiert wird, was die Muskeln schützt.

    Nach dem Fasten sollten von kohlenhydratreicher Ernährung (Mehl) auf proteinreiche Ernährung (Fett) umgestellt werden.
    Der Grund der Umstellung ist Folgender:

    Der Körper produziert zunächst Energie aus den leicht spaltbaren Kohlenhydraten (Zucker), erst danach aus Fetten.
    Wird die Energie aber bereits vollständig aus Kohlenhydraten bezogen, wird der Rest in Fett eingelagert.
    Daher ist eine mehlarme, also auf Brot usw. verzichtende Ernährung, sehr wichtig.

    Auch hier scheint wieder das evolutionäre Konzept zu wirken, denn bis vor 6000 Jahren noch waren unsere germanischen Vorfahren weitgehend Jäger und Sammler, keine Bauern.

    ---
    Ich esse zwangsläufig nur einmal am Tag da ich zu faul bin öfter zu kochen
    "So wie des Deutschen Vogel, der Aar, hoch über allem Getier dieser Erde schwebt, so soll der Deutsche sich erhaben fühlen über alles Gevölk, das ihn umgibt, und das er unter sich in grenzenloser Tiefe erblickt."

  10. #10
    Mit mir zum Kampf u. Sieg Benutzerbild von dscheipi
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    11.893

    Standard AW: Fasten

    fasten und fasten ist ein unterschied.

    wenn du fasten über tage betreibst (mein rekord war da in den 80ern, wo das sehr propagiet wurde, an die 12 tage), so hat der körper über eine längere zeitdauer mehr möglichkeiten zu entsprechenden reparatur- und entgiftungsarbeiten, als wenn du es so betreibst, wie ich das von einigen bekannten weiss, ab 15.00 nichts mehr.

    ich persönlich hab durchs heilfasten damals beste erfahrungen gemacht, mein primäres motiv war entgiftung, weil ich sehr mit allergien zu tun hatte.

    interessant war, dass ich während dieser tage weniger schlaf gebraucht hab als sonst, mich sofort nach dem aufwachen sehr fit und wach gefühlt hab, während ich sonst langsam auf die flossen komme, da chron. niederer blutdruck gegeben ist.

    in den ersten tagen bekam ich kleine pickel, da hats richtig den dreck rausgehaun, nach 1 woche war ich vorbei und bekam eine haut wie ein kinderpopo, bin ja von haus eine dünnhäutige.



    wichtig ist bei dem längeren, dass man einmal am tag die muskel beansprucht, damit man keine muskelmasse abbaut, weil der mensch hat herz, hirn und muskeln braucht, nix von den dreien darf abgebaut werden.


    da mich diese aufgrund homöopathischer behandlung nicht mehr heimsuchen, mach ichs nicht mehr.

    was ich allerdings hin und ab tu, das ist, einen safttag einzulegen, incl. gemüsesäfte als suppe warm machen mit reis drinnen.

    ich hab leider seit corona abgenommen und komm nicht mehr auf mein wohlfühlgewicht, weshalb ich fasten unterlasse.


    aus meiner sicht, wer sich entgiften will, da ist das nichts schlechtes, wenn mans körperlich machen kann. bei entsprechenden grunderkrankungen muss man halt schaun, welche variante geht.

    es gibt auch eine fastenarzt, harald schmidt hat das mal genannt in seiner sendung damals, bei der man nur milch und alte semmeln zu sich nimmt... er schwärmte davon, mir fuhr das komisch ein, weil weißmehlbrötchen wirklich nicht so das wahre sind, milch zweimal nicht, weil das den körper verschleimt.
    auf der stillen treppe: swesda/nathan, frischling, veruschka

    meine beiträge sind ausschließl. mein geistiges eigentum.warnhinweis: fehlinterpretationen meiner aussagen gehen ausschl. zu lasten des lesers.

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