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Thema: Karl Marx, der Egoist

  1. #61
    Mitglied Benutzerbild von Rhino
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    Standard AW: Karl Marx, der Egoist

    Zitat Zitat von twoxego Beitrag anzeigen
    Herrn Marx plagten im Alter selbst ziemliche Zweifel.
    Allerdings kann das nicht wirklich als Entschuldigung gelten.

    Achtung:
    Vor der Lektüre der Schriften Herrn Horkheimers warnt die Stiftung Gedankentest.
    Man kann davon Kopfschmerzen bekommen und sie sind ziemlich langweilig.
    In der Zeit, die man zum Lesen bräuchte, könnte man mit seinem Dackel eintausendunddreimal um's Haus gehen, was zweifellos viel gesünder wäre.
    Was die Epigonen der Frankfurter Schule versucht haben zu machen, ist z.B. Erklaeren warum die Geschichte eben nicht so verlaeuft wie es im historischen Materialismus nach Karl Marx haette eigentlich gehen sollen. Gleichzeitig haben die auch dran gearbeitet, wie man es dennoch in die Wege leiten koennte.

    Ihr Hauptproblem waren ganz einfach die (buergerlichen) Moralvorstellungen, die sich durch die Familie mit der Zeit replizierten. Dem wurde dann "Autoritaerer Charakter" unterstellt, den man mit der Zeit aendern muessen. Das ist es dann was im Grunde den Kulturmarxismus ausmacht. So ziemlich alle moeglichen Auswuechse der sog. "neuen sozialen Bewegungen" lassen sich darauf zurueckfuehren.
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  2. #62
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    Standard AW: Karl Marx, der Egoist

    Das, übrigens nicht zu lösende, Hauptproblem mit dem Marxismus, ist ein zugrundeliegender, kapitaler Irrtum von Herrn Marx.

    Man findet ihn schon in "Das Kapital" Bnd. 1.
    Dort faselt er von der "erwiesenen Gesetzmäßigkeit der ständig sinkenden Profitrate". Ein typischer Marx, der allein ihn schon außerhalb jeder Wissenschaftlichkeit stellt, in der der man von etwas "Erwiesenem" nur spricht, wenn man tatsächlich Beweise vorgelegt hat.

    Nicht nur, dass es diese "Gesetzmäßigkeit" nie gab, sondern von damals bis heute das genaue Gegenteil eingetreten ist, war diese der wesentliche Ausgangspunkt für weitere, fehlerhafte Spekulationen von Herrn Marx.
    Die sinkende Profitrate wäre, nach ihm, der Auslöser für ständig sinkenden Arbeitslohn gewesen und, daraus folgend, der Grund für die Verelendung des Proletariats.
    Diese wiederum hätte dann dazu geführt, dass das Proletariat, quasi notgedrungen, seiner "historischen Mission" hätte nachgekommen müssen, auf revolutionäre Weise, den Kapitalismus zu beseitigen.

    Das Proletariat hat dies allerdings, mangels Grund, wie man sieht, nicht getan und unterschreibt heute lieber Bausparverträge.
    Geändert von twoxego (10.06.2021 um 11:58 Uhr)
    "Wir sind nicht wirklich esoterisch, es ist nur, daß uns niemand viel Aufmerksamkeit schenkt."
    Das Buch




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