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Thema: Coronakeynesianismus

  1. #91
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Standard AW: Coronakeynesianismus

    Zitat Zitat von Leibniz Beitrag anzeigen
    Das wäre der reine Preiswettbewerb. Es existiert allerdings auch Qualitätswettbewerb, der in vielen Branchen maßgeblich ist. Ein Mercedes wird auch so produziert, dass möglichst wenig Kosten und hoher Gewinn entstehen. Jedoch nur solange, wie es nicht signifikante Auswirkungen auf die Qualität hat.
    Dann erkläre mir doch bitte mal, wie das im Fall der Krankenhäuser funktionieren soll.

    Die Betreiber werden nicht auf ihre Renditen verzichten wollen. Das heißt, die Preise werden deutlich steigen, wenn ein Qualitätswettbewerb stattfindet. Und dann können sich nur noch die Reichen die qualitativen Behandlungen leisten. Es gibt dann Reichenkrankenhäuser und Armenkrankenhäuser. Denn die Rendite der Betreiber muss immer gewährleistet sein. Entweder über die Kostenkürzung oder über den Preis. Das führt dazu, dass die Reichenkrankenhäuser irrsinnig viel kosten ... und die Armenkrankenhäuser miserabel ausgestattet sind.

    Für Mercedes mag das ja okay sein. Denn Menschen brauchen nicht zwingend einen Mercedes. Aber Menschen brauchen zwingend eine bezahlbare und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung. Und das funktioniert nur, wenn man die Renditen der Betreiber ausschaltet.
    Teilen ist das neue Haben.

  2. #92
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    Standard AW: Coronakeynesianismus

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Die vorherrschende Ideologie der Pseudowissenschaft Ökonomie ist leider noch immer der Neoliberalismus.
    Sprich: Der Staat solle sich aus allem raushalten, die Privatwirtschaft frei schalten und walten lassen, Deregulierung, Privatisierung...

    So hat man beispielsweise Pflegeheime und Krankenhäuser scharenweise privatisiert, auf ökonomische Effizienz getrimmt ... und dann wundert man sich jetzt, dass das Gesundheitssystem in die Knie geht.
    Die Privatisierung der Krankenhäuser wäre ja nicht grundsätzlich schlecht, wenn sie unter normalen Umständen und unter staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen stattfände. Der Staat war noch nie ein guter Unternehmer.

    Das Problem dabei ist jedoch, dass viel zu viele Nutznießer in das System der Gesundheitsvorsorge gepackt wurden, die weder jemals auch nur einen Pfennig oder Cent in das System einbezahlt haben, noch heute einen einzigen Cent einbezahlen.

    Man kann solche Solidarsysteme nicht endlos strapazieren, denn dann ist es irgendwann mit der besten Wirtschaftlichkeit vorbei.
    .
    Wer in diesem Land noch alle Tassen im Schrank hat, wählt am 26. September nur noch:
    AfD

  3. #93
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Standard AW: Coronakeynesianismus

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Die Privatisierung der Krankenhäuser wäre ja nicht grundsätzlich schlecht, wenn sie unter normalen Umständen und unter staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen stattfände. Der Staat war noch nie ein guter Unternehmer.

    Das Problem dabei ist jedoch, dass viel zu viele Nutznießer in das System der Gesundheitsvorsorge gepackt wurden, die weder jemals auch nur einen Pfennig oder Cent in das System einbezahlt haben, noch heute einen einzigen Cent einbezahlen.

    Man kann solche Solidarsysteme nicht endlos strapazieren, denn dann ist es irgendwann mit der besten Wirtschaftlichkeit vorbei.
    Natürlich sind wieder die Flüchtlinge schuld. Mehr fällt Typen wie dir auch nicht ein.

    "Der Staat war noch nie ein guter Unternehmer". Das ist eine ideologische Phrase. Erstens stimmt das in dieser Pauschalität nicht. Und zweitens ist der Staat hierbei auch weniger als Unternehmer, sondern als Versorgungsinstanz gefragt. Das Gesundheitssystem ist kein Unternehmen, sondern eine soziale Einrichtung.
    Teilen ist das neue Haben.

  4. #94
    HPF Moderator Benutzerbild von Pillefiz
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    Standard AW: Coronakeynesianismus

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Natürlich sind wieder die Flüchtlinge schuld. Mehr fällt Typen wie dir auch nicht ein.

    "Der Staat war noch nie ein guter Unternehmer". Das ist eine ideologische Phrase. Erstens stimmt das in dieser Pauschalität nicht. Und zweitens ist der Staat hierbei auch weniger als Unternehmer, sondern als Versorgungsinstanz gefragt. Das Gesundheitssystem ist kein Unternehmen, sondern eine soziale Einrichtung.
    Wenn etwas Gewinn orientiert arbeitet, ist es ein Unternehmen und ganz sich kaum noch sozial
    Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.

  5. #95
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    Standard AW: Coronakeynesianismus

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Natürlich sind wieder die Flüchtlinge schuld. Mehr fällt Typen wie dir auch nicht ein.

    "Der Staat war noch nie ein guter Unternehmer". Das ist eine ideologische Phrase. Erstens stimmt das in dieser Pauschalität nicht. Und zweitens ist der Staat hierbei auch weniger als Unternehmer, sondern als Versorgungsinstanz gefragt. Das Gesundheitssystem ist kein Unternehmen, sondern eine soziale Einrichtung.
    rot: zum xten male: Laut Genfer Flüchtlingskonvention ist man nur Flüchtling bis in den 1. sicheren Staat, danach ist man Migrant

    blau: ausnahmsweise hast du mal recht, so sollte es sein, wurde aber vor 25 Jahren ausgerechnet durch deinen Genossen der Bosse der Profitgier geopfert
    Kobold*IN for Präsident

  6. #96
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    Standard AW: Coronakeynesianismus

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Natürlich sind wieder die Flüchtlinge schuld. Mehr fällt Typen wie dir auch nicht ein.

    "Der Staat war noch nie ein guter Unternehmer". Das ist eine ideologische Phrase. Erstens stimmt das in dieser Pauschalität nicht. Und zweitens ist der Staat hierbei auch weniger als Unternehmer, sondern als Versorgungsinstanz gefragt. Das Gesundheitssystem ist kein Unternehmen, sondern eine soziale Einrichtung.
    Er hat Flüchtlinge nicht explizit erwähnt. Aber schön dass du sie darin erkennst.
    "... und alles kommt, wie's kommen muss.... " (Reinhard Mey "Der Gauckler")

  7. #97
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    Standard AW: Coronakeynesianismus

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Natürlich sind wieder die Flüchtlinge schuld. Mehr fällt Typen wie dir auch nicht ein.
    Mehr als Tatsachen zu leugnen fällt Typen wie dir auch nicht ein.

    Möchtest du allen Ernstes behaupten, dass ein auf Selbsterhalt ausgelegtes System wie die Gesundheitsvorsorge in Deutschland, das nur bei einem angemessen Verhältnis von Einzahlern und Leistungsbeziehern ausgewogen funktionieren kann, nicht ausser Tritt gerät, wenn man plötzlich ein paar Millionen Nichtzahler hineinzwängt?

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    "Der Staat war noch nie ein guter Unternehmer". Das ist eine ideologische Phrase. Erstens stimmt das in dieser Pauschalität nicht. Und zweitens ist der Staat hierbei auch weniger als Unternehmer, sondern als Versorgungsinstanz gefragt. Das Gesundheitssystem ist kein Unternehmen, sondern eine soziale Einrichtung.
    Nein, es ist keine ideologische Phrase, dass der Staat kein guter Unternehmer ist. Es ist eine vielfach belegte Tatsache, wie man an vielen Indikatoren erkennen kann:

    - Verschuldung der öffentlichen Hand ist mittlerweile auf über 7 Billionen angewachsen (jedes Privatunternehmen müsste bei einer derartigen Verschuldung Konkurs anmelden);
    - Wie schlecht der Staat als Unternehmer wirtschaftet, sieht man an den völlig heruntergewirtschafteten "Unternehmen" wie Bahn, Post, Bundeswehr, Polizei sowie bei den kommunalen Diensten (Energie, Wasser, Müllentsorgung);
    - Wie schlecht Staaten wirtschafteten, sah man an den zusammengekrachten Planwirtschaften in den sozialistischen Staaten;


    Aber das jüngste und zugleich absurdeste Beispiel:

    - Der Staat Deutschland verkauft oder verschenkt Atemmasken an China und hat dann selbst keine mehr, wenn die Pandemie im eigenen Land ankommt.

    Man könnte diese Aufzählung beliebig fortsetzen.

    Ich wiederhole es gerne nochmals speziell für dich: Der Staat war noch nie ein guter Unternehmer. Was zu beweisen war, was ich hiermit bewiesen habe.

    Der Staat hat die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu erstellen, aber seine Finger strikt aus dem operativen Geschäft herauszuhalten.
    .
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  8. #98
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    Standard AW: Coronakeynesianismus

    Irgendwie muss ich bei dieser Krise an den guten alten Marx denken.

    Er schrieb im Manifest:

    "In den Krisen bricht eine gesellschaftliche Epidemie aus, welche allen früheren Epochen als ein Widersinn erschienen wäre - die Epidemie der Überproduktion. Die Gesellschaft findet sich plötzlich in einen Zustand momentaner Barbarei zurückversetzt; eine Hungersnot, ein allgemeiner Vernichtungskrieg scheinen ihr alle Lebensmittel abgeschnitten zu haben; die Industrie, der Handel scheinen vernichtet, und warum? Weil sie zuviel Zivilisation, zuviel Lebensmittel, zuviel Industrie, zuviel Handel besitzt. Die Produktivkräfte, die ihr zur Verfügung stehen, dienen nicht mehr zur Beförderung der bürgerlichen Eigentumsverhältnisse; im Gegenteil, sie sind zu gewaltig für diese Verhältnisse geworden, sie werden von ihnen gehemmt; und sobald sie dies Hemmnis überwinden, bringen sie die ganze bürgerliche Gesellschaft in Unordnung, gefährden sie die Existenz des bürgerlichen Eigentums. Die bürgerlichen Verhältnisse sind zu eng geworden, um den von ihnen erzeugten Reichtum zu fassen. - Wodurch überwindet die Bourgeoisie die Krisen? Einerseits durch die erzwungene Vernichtung einer Masse von Produktivkräften; anderseits durch die Eroberung neuer Märkte und die gründlichere Ausbeutung alter Märkte. Wodurch also? Dadurch, daß sie allseitigere und gewaltigere Krisen vorbereitet und die Mittel, den Krisen vorzubeugen, vermindert."

    Könnte ein riesiges Wirtschaftsvernichtungsprogramm sein, damit der Kapitalismus weiter laufen kann.
    backward never.

    ignore: Lichtblau

  9. #99
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    Standard AW: Coronakeynesianismus

    Zitat Zitat von Sjard Beitrag anzeigen
    Und du vertrittst das andere Extrem: alles soll verstaatlicht und kontrolliert werden, oder wie ?
    Was dann passiert, wissen wir doch aus den vielfältigen Erfahrungen.

    Dann entwickeln sich ganze Legionen an Aufsichtsbeamten, die sich alle gegenseitig behindern und auf die Füße treten.

    Und es beginnt die übliche Organisations-Eskalation.

    - Es wird eine neue Planstelle eingerichtet (1 Person).
    - Diese Planstelle braucht selbstredend eine eigene Ablage samt Sekretärin und Kaffeemaschine (Summe: 2 Personen).
    - Da diese neue Planstelle nicht unbeaufsichtig arbeiten darf, wird sie einer übergeordneten Aufsichtsstelle untergeordnet. Diese Aufsichtsstelle wird jetzt arbeitsmäßig überlastet, so dass noch eine Assistentenstelle dazu eingerichtet werden muss (Summe: 3 Personen).
    - Die neue Planstelle wird nun von den anderen Fachabteilungen mit Papier so zugeschmissen, dass die Arbeit nicht mehr von zwei Personen und der Kaffeemaschine bewältigt werden kann. Also muss noch eine weitere Assistentenstelle zur neuen Planstelle eingerichtet werden, so dass für diese Planstelle am Ende vier Personen arbeiten.

    Somit werden aus einer Person dann letzten Endes vier Personen, die dann auf Steuerzahlers Kosten die Arbeit erledigen, für die anfangs eine einzelne Person gedacht war.

    Ein dreifaches Hoch auf die Organisation.....

    Oder wie das erste Axiom der Verwaltungslehre besagt:

    • Das haben wir schon immer so gemacht
    • Das haben wir noch nie so gemacht
    • Da könnte ja jeder kommen
    .
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  10. #100
    Mitglied Benutzerbild von dulliSwedish
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    Standard AW: Coronakeynesianismus

    Wikipedia zum Thema Subversion und wie diese vom KGB praktiziert worden sei:

    Geheimdienste können sich ebenfalls dieser Methoden bedienen, im Heimatland jedoch meist mit dem Ziel der Aufrechterhaltung eines bestimmten Regimes. Die vom KGB praktizierte Subversion gegenüber Ländern außerhalb der Grenzen der damaligen UdSSR bestand aus 4 Etappen:

    Demoralisierung
    Destabilisierung
    Krise
    „Normalisierung“
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    99 Luftballons

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