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Thema: Vater der AK-47 ist tot

  1. #1
    GESPERRT
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    Standard Vater der AK-47 ist tot

    Waffenkonstrukteur Kalaschnikow gestorben

    Michail Kalaschnikow ist tot. Der legendäre Waffenkonstrukteur ist im Alter von 94 Jahren in seiner russischen Heimat gestorben. Seit Wochen war er auf einer Intensivstation behandelt worden. Sein Sturmgewehr AK-47 wurde rund hundert Millionen Mal gebaut.

    ...

    Reich ist Michail Kalaschnikow nie geworden. Bis zuletzt lebte er in einer bescheidenen Drei-Zimmer-Wohnung in einem Plattenbau in Ischewsk. Kritik an seiner Erfindung ließ er nie gelten. "Ich habe eine Waffe zur Verteidigung des Vaterlandes geschaffen", pflegte er zu sagen, "und wenn sie in ungerechten Kriegen eingesetzt wird, dann trägt nicht der Konstrukteur Schuld daran, sondern Politiker."
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    Wie ist es eigentlich mit einem Tötungsgerät berühmt zu werden?

  2. #2
    Vollblutgermanin Benutzerbild von Patriotistin
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    Standard AW: Vater der AK-47 ist tot

    Zitat Zitat von JensVandeBeek Beitrag anzeigen
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    Mögen seine Seele in Frieden
    Ruhen und ein Salut von seiner
    Kalaschnikow ihnen immer und überall begleiten.....


    "Radbod: "Wo befinden sich nach meiner Taufe meine Vorfahren?"
    Willibrord: "Diese würden nach wie vor in der Hölle bleiben, weil sie nicht getauft worden sind!"
    Daraufhin, so heißt es, zog der König seinen Fuß vom
    Taufbecken zurück und spricht: "Dann bin ich lieber mit meinen Ahnen in der Hölle, als mit Fremden im Himmel!"




    "White Lives Matter"


  3. #3
    bärtig Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Vater der AK-47 ist tot

    R.i.p.!

  4. #4
    GESPERRT
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    Standard AW: Vater der AK-47 ist tot

    Zitat Zitat von JensVandeBeek Beitrag anzeigen
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    Wie ist es eigentlich mit einem Tötungsgerät berühmt zu werden?
    Dürfte wohl keine andere Waffe geben die mehr Menschen auf dem Gewissen hat, kann mich da aber auch täuschen.

  5. #5
    Ex-Flugwerker Benutzerbild von Murmillo
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    Standard AW: Vater der AK-47 ist tot

    Zitat Zitat von JensVandeBeek Beitrag anzeigen
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    Wie ist es eigentlich mit einem Tötungsgerät berühmt zu werden?
    Auch nicht anders, als mit einer Kettensäge oder Auto. Beides kann auch zum Töten hergenommen werden, entscheidend ist immer , wer den Gegenstand wofür benutzt. Und durch Autos sind garantiert auf der ganzen Welt im Laufe der Zeit mehr Menschen getötet worden , als durch Kalaschnikows.
    Michail Kalaschnikow jedenfalls möge in Frieden ruhen. Er hatte das Sturmgewehr AK-47 zur Verteidigung seiner Heimat entwickelt, und da leistete es sehr gute Dienste.

    „Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Angelschein bestraft werden, jedoch nicht für illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepaß, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.“
    Miloš Zeman, Präsident der Tschechischen Republik seit 2013




  6. #6
    Herr der Raben Benutzerbild von Hrafnaguð
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    Standard AW: Vater der AK-47 ist tot

    Zitat Zitat von Murmillo Beitrag anzeigen
    Auch nicht anders, als mit einer Kettensäge oder Auto. Beides kann auch zum Töten hergenommen werden, entscheidend ist immer , wer den Gegenstand wofür benutzt. Und durch Autos sind garantiert auf der ganzen Welt im Laufe der Zeit mehr Menschen getötet worden , als durch Kalaschnikows.
    Michail Kalaschnikow jedenfalls möge in Frieden ruhen. Er hatte das Sturmgewehr AK-47 zur Verteidigung seiner Heimat entwickelt, und da leistete es sehr gute Dienste.
    Naja, die Intention hinter dem Bau einer Waffe ist schon ein wenig anders, so es sich nicht um eine reine Sportwaffe handelt. Die Kettensäge kann man natürlich auch zum töten hernehmen, gemacht ist sie aber fürs Bäumefällen.
    Eine Kalaschnikow dagegen ist für das Töten von Menschen gebaut worden und wirklich nichts anderes, die hat keinen anderen Sinn und man kannn sie nicht mal vernünftig zum Bäumefällen benutzen.

    Trotzdem möge ihm Gott Gnade in Form von "Vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun." gewähren.
    Wenn morgen die Muschelhörner und Trommeln erklingen, dann lasst uns fallen, so leichten Herzens wie die Kirschblüten im linden Frühlingswind.
    Impfpass und mit Sicherheit noch weitere digitale Maßnahmen in diese Richtung:
    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
    ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul

  7. #7
    GESPERRT
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    Standard AW: Vater der AK-47 ist tot

    Die AK war eh nur eine billige Kopie hiervon...


    Hugo Schmeisser wurde nach WK II in die Sowjetunion verschleppt und soll maßgeblich an der AK mitgewirkt haben.

    Deutsche Technik unter falschen Namen!

  8. #8
    Verschwörer Benutzerbild von CrispyBit
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    Standard AW: Vater der AK-47 ist tot

    Zitat Zitat von Erich von Stahlhelm Beitrag anzeigen
    Eine Kalaschnikow dagegen ist für das Töten von Menschen gebaut worden und wirklich nichts anderes, die hat keinen anderen Sinn und man kannn sie nicht mal vernünftig zum Bäumefällen benutzen.
    Waffen können nicht nur töten sondern auch das Töten verhindern. Wie Otto von Bismarck sagte. "Je stärker wir sind, desto unwahrscheinlicher ist der Krieg."
    Der Krieg ist der Vater aller Dinge

  9. #9
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Vater der AK-47 ist tot

    Wer die Biographie von Kalaschnikow liesst der ahnt das der Konstrukteur des Sturmgewehrs 44 auch die AK 47 konstruiert hat,Die AK 47 ist nicht Baugleich mit dem Sturmgewehr 44 aber der Konstrukteur Hugo Schmeisser war vor Ort als die AK 47 konstruiert wurde.Schmeisser hatte praktische Erkenntnisse über das Sturmgewehr 44 und kannte auch seine Mängel,warum sollten die Sowjets einen Mann nehmen der sich das konstruieren von automatischen Waffen angeeignet und nicht einen der weltweit besten Konstukteuren von automatischen Gewehren.

    Bei den Raketen haben die Sowjets es ja so ähnlich gemacht,es ist nicht zu erkennen was deutschen Raketen Techniker genau gemacht haben.

  10. #10
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Vater der AK-47 ist tot

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    Hier mal Hugo Schmeisser und seine Zeit in der Sowjetunion,deswegen kann man zweifeln ob Kalaschnikow der grosse Konstrukteur ist.

    Im Oktober 1945 wurde Hugo Schmeisser zur Arbeit in einer so genannten Technischen Kommission der Roten Armee verpflichtet. Diese Kommissionen hatten die Aufgabe, den neuesten Stand der deutschen Waffentechnik festzustellen, um die Ergebnisse in eigene, sowjetische Entwicklungen einfließen zu lassen.

    Im Oktober 1946 wurde Hugo Schmeisser zwangsweise als Spezialist für Waffentechnik für mehrere Jahre in die Sowjetunion verpflichtet. Dieses Schicksal betraf viele Waffenkonstrukteure aus den Werken der Stadt Suhl. Die deutschen Waffenkonstrukteure wurden am 24. Oktober 1946 in einem Sonderzug nach Ischewsk gebracht, die Hauptstadt der Udmurtischen ASSR im Vorland des Mittleren Ural und seit 1807 Standort einer Waffenfabrik (heute Ischmasch). Über die genaue Tätigkeit von Hugo Schmeisser in den Jahren 1946 bis 1952 in Ischewsk ist wenig bekannt. Wie wichtig er für die Sowjetunion war, zeigte sich nochmals im Jahr 1952, als alle übrigen deutschen Spezialisten zurückkehren durften, sein Aufenthalt in der Sowjetunion aber kurzfristig um ein halbes Jahr verlängert wurde, sodass er erst am 9. Juni 1952 wieder in Deutschland eintraf.

    Hugo Schmeisser starb am 12. September 1953 nach einer Lungenoperation im Städtischen Krankenhaus Erfurt und wurde in Suhl beerdigt. Zu seinem 50. Todestag gab es in Suhl eine Gedenkveranstaltung
    Kalaschnikow war am gleichen Ort wie Hugo Schmeisser tätig

    Kalaschnikow stieg danach zum führenden Waffenkonstrukteur der UdSSR auf. 1947 präsentierte er als Prototyp das Sturmgewehr AK, das die Sowjetarmee ab 1949 einführte. 1959 wurde es, um die Herstellung zu vereinfachen, modernisiert und fortan unter der Bezeichnung AKM (M für modernisirowannyj, modernisiert) geführt.

    Die Waffenfabrik von Ischewsk im mittleren Ural ist Geburts- und Produktionsstätte der Kalaschnikow

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