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Thema: Föderalismus als Bremse im Bildungswesen

  1. #31
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Föderalismus als Bremse im Bildungswesen

    Zitat Zitat von Praetorianer Beitrag anzeigen
    Eben. Ein Medienraum in einer Schule, wo Schüler meinetwegen auf internetfähigen PCs sich anmelden und meinethalben nen schuleigenen Account mit Mailserver der Schule, nem elektronischen schwarzen Brett oder sonstwas haben können oder auf denen man meinetwegen in Teilen auch mal probeweise Konzepte des elektronischen Lernens ausprobieren kann, ok. Sowas haben aber die meisten Schulen. Es ist mir völlig unklar wofür man darüber hinaus teure Hardware braucht. Alte Rechner kriegst du ja für nen Apfel und ein Ei überall her. Und für solche Grundlagen der Programmierung tun die es genauso.
    Das Problem sind die Lehrkräfte, die einfach zu blöd sind, und die Kultusministerien, die glauben alles besser zu wissen als die Kundschaft in Industrie, Handwerk und Verwaltung, für die Schulen die Kids ausbilden.
    „Wenn ich wüsste, dass es nach dem Tod weitergeht, würde ich erst gar nicht sterben.“
    Matthias Beltz

  2. #32
    Merkel muss weg Benutzerbild von Chronos
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    Standard AW: Föderalismus als Bremse im Bildungswesen

    Geschätzte Diskussionsteilnehmer in diesem Strang:

    Ich muss gestehen, dass ich mich bei meinen Vorstellungen zu Themen im Schulwesen wohl zu sophistischen Wunschvorstellungen verstiegen habe.

    Eigentlich ging es mir bei der Strangeröffnung lediglich um eine andere Blockade durch den Föderalismus:

    Der Bund würde den Schulen in den Bundesländern mehr Geld für Lehrmittel bereitstellen, darf aber nicht. Begründung: Bildung liegt ausschließlich im Verantwortungsbereich der Länder und somit darf der Bund den Länder-Kultusministerien keine Gelder zur Verfügung stellen. Um dies tun zu dürfen, wäre eine Änderung des Grundgesetzes erforderlich.

    Das ist die eigentliche Misere hinter dem Thema, unabhängig davon, ob man nun über Computer-Hardware oder die bessere Ausbildung der Lehrkräfte nachdenkt.

    So ist auch der Strangtitel gemeint: Die föderale Struktur der BRD blockiert bessere Ausstattungen der Schulen. Die Länder gehen finanziell auf dem Zahnfleisch oder halten aus ideologischen Gründen die Schulen finanziell an der sehr kurzen Leine - beispielsweise das grünschwarze Gesindel in Baden-Türkenberg - und wenn ausnahmsweise der Bund aufgrund üppiger Finanzen einspringen will (was selten genug vorkommt), ist der Föderalismus im Weg.

    Noch ein Wort zum Bildungswesen in Baden-Türkenberg: Wenn die schwarzgrünen Verräter vor jedem Schulhalbjahr vielen Lehrern kündigen und sie in Hartz-4 oder irgendwelche Hilfstätigkeiten zwingen, um sie dann vor Beginn des nächsten Schulhalbjahres wieder einzustellen, gehört in diesem grünschwarzen Saustall mal richtig aufgeräumt....

    An die Deutschlandhasser: „Wenn es bei uns so scheiße ist, warum seid Ihr dann hier?“

  3. #33
    Mitglied Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Föderalismus als Bremse im Bildungswesen

    Nichts hindert den Wähler, so abzustimmen, dass die Länder Geld vom Bund gar nicht erst bräuchten.
    Kalenderspruch: (folgt)

  4. #34
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    Standard AW: Föderalismus als Bremse im Bildungswesen

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Dann muss man eben diese bayrischen Verhältnisse als gemeinsames Ziel formulieren und durchsetzen, aber nicht ständig nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner suchen.

    Seltsamerweise findet aber beim Bildungsblödsinn ein bundesweiter Synchronismus statt wie beispielsweise bei dem Gender- und Sexualkunde-Schwachsinn, nur bei den zukunftsträchtigen Feldern besteht länderübergreifendes Chaos und Rückständigkeit.

    Weshalb orientiert man sich in diesem Land ständig nach unten, anstatt nach oben?
    Weil man in gewissen Kreise es bis heute nicht kapiert hat und nicht kapieren will - das was man als Eliten bezeichnet sind für eine erfolgreiches Gesellschaftssystem zwingend notwendig. Also richtet man den Fokus darauf aus, dass man die "Starken" einbremsen muss um dem "Schwachen" eine Chance zu eröffnen, welcher dieser aber nie nutzen kann.

  5. #35
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    Standard AW: Föderalismus als Bremse im Bildungswesen

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Wie die meisten von uns wissen, hinken unsere Schulen im Bereich der digitalen Ausbildung gewaltig hinter der Realität her, sowohl hinsichtlich der theoretischen Wissensvermittlung wie auch der Ausstattung mit Hardware.

    Einer der Gründe ist neben der teilweise fehlenden fachlichen Voraussetzung der Lehrkräfte auch die mangelnde Bereitstellung der finanziellen Mittel, weil die Haushalte der Kultusministerien in den Ländern anscheinend durch die Länderregierungen zu kurz gehalten werden.

    Nun hat man seitens der Bundesregierung finanzielle Mittel bereitgestellt, um wenigstens bei der Hardware-Ausrüstung einen Schritt voran zu kommen (hört, hört, bereits das ist schon ein Wunder bei unser beschissenen und volksverräterischen Bundesregierung).

    Aber jetzt kommt der Knüppel zwischen die Beine: Bildung ist Ländersache und somit ist es dem Bund untersagt, Mittel für die Schulen in den Ländern bereit zu stellen. Die Länder jedoch sind klamm, so dass sich folgendes Patt ergibt:

    Es passiert gar nichts.

    Die Schulen machen Digitalisierung weiterhin auf dem Abakus, und eine ganze Generation verpennt den Anschluss an die Zukunft.

    Schafft endlich diesen verdammten Föderalismus ab - zumindest im Bildungswesen!
    Vielleicht würde es schon helfen, wenn man das "System" anders organisiert - sprich, der Bund kümmert die "Hardware" und die Länder um die "Software".

    Dies hätte den Vorteil, dass man im ganzen Lande einen definierten Standard die Schulgebäude und deren Ausstattung darstellen könnte - während die Ländern sich dann nur noch um die schulische Bildung an sich kümmern (müssen).

  6. #36
    Mitglied Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Föderalismus als Bremse im Bildungswesen

    Warum in aller Welt soll eigentlich jemand in Kiel für die Ausbildung meiner Kinder verantwortlich sein? Hat er keine eigenen, um die er sich kümmern kann? Oder wenigstens ein Hobby?
    Kalenderspruch: (folgt)

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