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Thema: "Wikipedia" und seine dunkle Seite

  1. #171
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    Standard AW: "Wikipedia" und seine dunkle Seite

    "KenFM am Set: Dirk Pohlmann und Markus Fiedler zum "Feliks-Prozess" "


  2. #172
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    Standard AW: "Wikipedia" und seine dunkle Seite

    Zitat Zitat von navy Beitrag anzeigen
    Wikipedia war einmal sehr gut, auch eine sehr gute Idee. Heute verkaufen kriminelle Organisationen, Politiker dort ein Image, was nicht stimmt, weil man leicht dort manipulieren kann. Geschichts Fälschung gehört ebenso dazu, von Terroristen, Drogen und Mafia Gruppen.

    Sofern es z.B. um reine Naturwissenschaft geht sind die Artikel auch meist gut. Anders sieht das bei politisch geladenen Themen aus.

    Wahrheit Macht Frei!

  3. #173
    „Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setze mich doch dafür ein.“ Benutzerbild von Bolle
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    Standard AW: "Wikipedia" und seine dunkle Seite

    Jubiläum der Online-Enzyklopädie

    Die erfundenen Gaskammern in der Wikipedia


    Seit 20 Jahren steht die Wikipedia für freies Wissen im Netz. Doch wo jeder mitschreiben darf, schleichen sich manchmal Fälschungen ein – die längste hielt sich 15 Jahre. Ein Wikipedianer erinnert sich.
    Ein Buchauszug von Pavel Richter
    25.11.2020, 15.43 Uhr

    »Die erste Vergasung fand am 17. Oktober 1943 statt, als mindestens 150 Polen und 20 belgische Juden ermordet wurden, die zuvor bei einer Razzia auf der Straße festgenommen worden waren. Schätzungen […] beziffern die Zahl der Opfer, die in dem Konzentrationslager ermordet wurden, auf deutlich über 212.000, zumeist Polen und einige Tausend Nicht-Polen.«

    Scheinbar sachlich beschrieb die englische Wikipedia fürchterliche Vorgänge in einem Vernichtungslager in Warschau, das nach der Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto auf dessen Trümmern errichtet worden sein soll. Die Gaskammern befanden sich laut dem Online-Lexikon in einem ehemaligen Eisenbahntunnel an der Gesiastraße.
    Solche und ähnliche Informationen fanden sich jahrelang an verschiedenen Stellen der Online-Enzyklopädie, in zahlreichen Sprachen. In einer Liste der Vernichtungslager wird das [Links nur für registrierte Nutzer] neben Auschwitz und Treblinka aufgeführt. Schon in der ersten Version des Artikels vom 25. August 2004 findet sich der Hinweis auf die Gaskammern, in denen Polen ermordet worden seien.
    Doch das ist eine Lüge, eine Fälschung.

    Auch wenn es mehr als 15 Jahre in der Wikipedia stand: Es gab kein Vernichtungslager in Warschau, es wurden dort keine 200.000 Polen in Gaskammern ermordet. Es gab tatsächlich für mehrere Monate ein Lager auf den Trümmern des [Links nur für registrierte Nutzer], aber dieses fungierte niemals als Vernichtungslager. Und es gibt keinerlei Beweise dafür, dass Gas gegen die Häftlinge eingesetzt wurde.
    Es ist der Verdienst [Links nur für registrierte Nutzer], diesen Hoax in der Wikipedia 2019 aufgedeckt zu haben. Der Eintrag ("[Links nur für registrierte Nutzer]") [Links nur für registrierte Nutzer]. Das Vernichtungslager Warschau ist damit wohl die Fälschung, die sich bisher am längsten in der Wikipedia gehalten hat.

    Eine alte Lüge kehrt zurück

    Im Fall des Warschauer »Vernichtungslagers« hat nicht etwa irgendjemand aus Spaß falsche Fakten in einem bestehenden Artikel platziert. Vielmehr wurde Wikipedias Reichweite und Reputation dazu verwendet, eine bereits bestehende Lüge erneut in den öffentlichen Diskurs zu bringen. Die Lüge vom Vernichtungslager Warschau ist nämlich deutlich älter als der Wikipedia-Artikel aus dem August 2004 – ja sogar älter als die Wikipedia und das Internet.
    Seit den Siebzigerjahren wird die Behauptung, Hunderttausende (nichtjüdische) Polen seien im Lager in Warschau vergast worden, von polnischen Nationalisten verbreitet. [Links nur für registrierte Nutzer] sind die Arbeiten der polnischen Richterin Maria Trzcinska, die der polnischen Kommission zur Aufklärung der NS-Verbrechen in Polen angehörte. Sie stellte als Erste die Behauptung auf, es hätte Gaskammern im Lager Warschau gegeben, und auch die Zahl der 200.000 vermeintlichen Opfer stammt von ihr. Ihre Behauptungen fanden unter Historikern keinerlei Widerhall, auch das polnische Institut für Nationales Gedenken hat in zwei Veröffentlichungen aus dem Jahr 2007 und 2010 festgestellt, dass es keinerlei Belege für Trzcinskas Behauptungen gibt. Doch das Projekt Wikipedia eröffnete neue Möglichkeiten.
    ###
    Wikipedia macht Fehler – und der Fall des erfundenen Vernichtungslagers ist besonders krass. Die Enzyklopädie ist radikal offen, jeder kann sie bearbeiten und jeder entscheidet selbst, wie er mitmacht. Eine solche Offenheit kann immer auch ausgenutzt werden, wie in diesem Fall.
    Doch Wikipedia hat ein im Internet einmaliges System geschaffen, mit Fehlern umzugehen: Die radikale Transparenz macht jeden Bearbeitungsschritt nachvollziehbar. Jeder Leser, der Fehler findet, kann diese sofort ändern, ohne um Erlaubnis zu fragen.

    Alles dazu:
    [Links nur für registrierte Nutzer]


    Anmerkung: Hier geht es nicht um den Holocaust an sich, sondern um um das Internetportal "Wikipedia" und seinen Missbrauch!
    "Politiker und Journalisten. Das sind beides Kategorien von Menschen, denen gegenüber größte Vorsicht geboten ist: Denn beide reichen vom Beinahe-Staatsmann zu Beinahe-Verbrechern. Und der Durchschnitt bleibt Durchschnitt."

    Helmut Schmidt In einer Rede vor Studenten in Freiburg, 1995

  4. #174
    Mitglied Benutzerbild von Rhino
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    Standard AW: "Wikipedia" und seine dunkle Seite

    Zitat Zitat von Bolle Beitrag anzeigen
    .....
    Anmerkung: Hier geht es nicht um den Holocaust an sich, sondern um um das Internetportal "Wikipedia" und seinen Missbrauch!
    Diese Art von Missbrauch ist ja auch nicht auf diesen Fall und auf Wikipedia beschraenkt.

    Bei Wikipedia kann eben auch nicht jeder mitschreiben, jedenfalls sofern es die Artikel betrifft, die sich geladenen Themen widmen. Vor allem das deutsche wiki ist da ziemlich rabiat. Es gibt da eine Hierarchie und es gibt da regelrechte Zensoren und Inquisitoren, die Beitraege loeschen und Nutzer, die ihnen nicht gefallen sperren. Auch kommen nur bestimmte Quellen in Frage, wobei Sekundaerquellen gefordert werden. Primaerquellen zaehlen nicht. Daher ist das was auf Wikipedia anzutreffen ist, meist das was Konsens der grossen Verlage und akademischen Welt ist. Deswegen sind Polenvergasungen da nicht im Narrativ miteingeschlossen. Polen haben eben nicht so die akademische Lobby, wie es gewisse andere mobile und gut vernetzte Minderheiten haben. Deswegen darf der Spiegel auch was dagegen schreiben, wenn es um erfundene Menschengaskammern geht.

    Zwischen Polen und Juden gibt es da eine gewisse Konkurrenz um Opferstatus, Gedenkwuerdigkeit und wohl auch die gewaltsame Verteidigung durch Staatsorgane und intellektuelle Leibwachen in der akademischen Welt. Das wiederspiegelt auch der Spiegelartikel. Man sieht hier auch klar, wie bestimmte Gruppen ueber andere privilegiert werden und wie bestimmt wird was Historiographie sein darf und was nicht.

    Selbst wenn man bei Wikipedia nicht den Artikel ergaenzen darf, auf den Diskussionsseiten darf man Fragen und Quellen hinterlassen. Um etwas zu bewegen braucht man ja auch nicht gleich die Massen zu erreichen, es reicht um erst mal die etwas nachdenklicheren zu erreichen und das sind diejenigen, die da auch selbst mal etwas weiterlesen und nachforschen. Der akademische Bereich ist da aber mittlerweile von Zivilversagern ueberlaufen und es wird fuer Durchschnittlichkeit selektiert. Ich denke allerdings, dass sich da in den naechsten Jahren durchaus etwas tun wird, in welcher Richtung hin, vermag ich aber noch nicht zu sagen.
    Wahrheit Macht Frei!

  5. #175
    „Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setze mich doch dafür ein.“ Benutzerbild von Bolle
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    Standard AW: "Wikipedia" und seine dunkle Seite

    Endlich wird dem Kerl mal auf die Finger geklopft!

    Bahnbrechendes Urteil zur Wikipedia: 8000,- Euro Schmerzensgeld! | Nr. 48 Wikihausen

    Folge 48 von „Geschichten aus Wikihausen“.

    Groteskes und Postfaktisches präsentiert von Dirk Pohlmann und Markus Fiedler. Kommentieren Sie dieses Video unter: [Links nur für registrierte Nutzer]
    ———
    Heute zu Gast: Der Komponist, Informatiker und Publizist Elias Davidsson.
    Der Wikipediaautor „Feliks“ wurde verurteilt, 8000,- Euro Schadensersatz an Elias Davidsson zu zahlen. Der Öffentlichkeit ist „Feliks“ nach seiner Enttarnung durch das Team von Wikihausen.de inzwischen bekannt als Jörg Mathias Claudius Grünewald.
    Im Gerichtsurteil des LG Koblenz wurde unter anderem folgender Passus aus dem Urteil des LG Hamburgs ( Grünewald ./. Fiedler, Pohlmann, Jebsen) zitiert:
    „Indes kommt zugunsten der Antragsgegner zum Tragen, dass prozessual davon auszugehen ist, dass der Antragsteller zumindest hinsichtlich einiger der von ihm editierten Artikel in der Wikipedia den Maßstab der Objektivität in relevanter Weise verlassen und Beiträge zu einzelnen Personen mit kritischen Passagen in erheblicher, das öffentliche Interesse steigernder Weise beeinflusst hat. Ein derartiges Verhalten ist im Grundsatz geeignet, die der Wikipedia von Seiten der Öffentlichkeit zugeschriebene Objektivität und Unabhängigkeit, mit der die Inanspruchnahme erheblichen Vertrauens auf die Korrektheit der dort nachlesbaren Informationen verbunden ist, zu erschüttern. Entsprechend entzündet sich an einer solchen Beeinflussung ein ganz erhebliches Interesse der Öffentlichkeit.“
    Das und noch vieles mehr an wegweisenden Aussagen aus dem LG Koblenz in dieser Sendung. Und die Manipulationen hören nicht auf. Der Wikipediaartikel zu Elias Davidsson wurde am Aufzeichnungstag dieser Sendung (18.01.21) prompt erneut negativ gestaltet indem ein Versuch der Versachlichung revidiert wurde. Wer das war, erfahren Sie im zweiten Teil der Sendung.
    weiter auf: [Links nur für registrierte Nutzer]
    "Politiker und Journalisten. Das sind beides Kategorien von Menschen, denen gegenüber größte Vorsicht geboten ist: Denn beide reichen vom Beinahe-Staatsmann zu Beinahe-Verbrechern. Und der Durchschnitt bleibt Durchschnitt."

    Helmut Schmidt In einer Rede vor Studenten in Freiburg, 1995

  6. #176
    Meisterdiener Benutzerbild von Flaschengeist
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    Standard AW: "Wikipedia" und seine dunkle Seite

    Zitat Zitat von Bolle Beitrag anzeigen
    Endlich wird dem Kerl mal auf die Finger geklopft!

    weiter auf: [Links nur für registrierte Nutzer]

    Spannend! Hab heute drüber gelesen. Anwalt war wohl Markus Kompa. Wenn mich nicht alles täuscht, der gleiche Kompa der Herrn Gutjahr vertreten hat. Zur Erinnerung: Gutjahr hatte Compact wegen VTs verklagt und die Domain beschlagnahmt. Interessenkonflikte scheint der Herr Kompa offensichtlich nicht zu kennen. Das könnte für ihn sprechen. Sowohl Gutjahr, wie auch Feliks werden dem israelischen Spektrum zugeordnet. Feliks war bei den Linken in der antideutschen Fraktion aktiv. PS: Ich vermute, olle Feliks hat auch hier geschrieben. Es gab da mal so einen Foristen - angeblich Fallschirmspringer und IDF nahe.

    "Gutjahr war zufällig in Nizza vor Ort, als 2016 ein Lastwagen von Terroristen vorsätzlich in eine Menschenmenge gesteuert wurde. Der Journalist filmte den Anschlag von seinem Hotelzimmer aus mit dem Smartphone und stellte die Aufnahmen später Medien zur Verfügung. Wenige Tage später war er als Mitarbeiter des des Bayerischen Rundfunks in München vor Ort, als ein Amokläufer im Olympia-Einkaufszentrum zehn Menschen tötete. Daraus sponnen Internet-Trolle und Verschwörungstheoretiker zusammen, dass Gutjahr mit den beiden Ereignissen etwas zu tun habe."

    «So war es auch um Fall Gutjahr. Dieser war mithilfe seines Anwaltes Markus Kompa gegen die Bericht*erstattung von Compact[[Links nur für registrierte Nutzer]] vorgegangen. Das Magazin wie auch sein Gründer [Links nur für registrierte Nutzer] sind bekannt für rechts*populistische Inhalte sowie auch [Links nur für registrierte Nutzer]. [...] Und so setzte sich der Journalist zunächst per einstweiliger Verfügung auch gegen das Compact Magazin[[Links nur für registrierte Nutzer]] durch, wie er und sein Anwalt gegenüber MEEDIA bestätigten. [...] Die Pfändung von Domains gilt mittlerweile als üblich. Vor allem für Unternehmen haben die Web*adressen einen hohen Wert und werden entsprechend gehandelt. Die Werte für die teuersten Domains der Welt bewegen sich im hohen ein- bis zwei*stelligen Millionen*bereich. [...] Zumindest theoretisch könnte Gutjahr, der mit der Pfändung nicht zum Eigentümer der Adresse wird, allerdings heraus*finden, was Interessierte bereit sind zu zahlen. Rechtlich gesehen kann Gutjahr die Domain zur Versteigerung freigeben und an den höchst Bietenden verkaufen.»
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Urteil Feliks
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Kompa
    [Bilder nur für registrierte Nutzer]

    Kompa, offensichtlich etwas fitter
    [Bilder nur für registrierte Nutzer]
    Alles, was ich in meinem Leben getan habe, habe ich immer für diesen Laden getan und für die Leute hier!
    Julian Reichelt

  7. #177
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: "Wikipedia" und seine dunkle Seite

    Der Polocaust hat schon immer mit dem Holocaust konkurriert, das war sogar im kommunistischen Polen Staatsauftrag.

    Der Papst Johannes Paul sprach bei seinem Besuch in Auschwitz von einem "Golgatha unserer Tage"! Da sprang die jüdische Seite empört auf, was hat denn das mit der Shoa zu tun!
    Geändert von herberger (29.04.2021 um 07:50 Uhr)
    Putin: Werden Geschichtsfälschern „das Maul stopfen“!

  8. #178
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    Standard AW: "Wikipedia" und seine dunkle Seite

    „Darstellung im bestmöglichen Licht“


    Grüne Kanzlerkandidatin


    Um Baerbocks Eintrag bei Wikipedia tobt ein „Edit War“



    Der Wikipedia-Artikel von Annalena Baerbock ist in den vergangenen Wochen über 300 Mal geändert worden. Einige Nutzer halten Kritik und Kontroversen dabei aus dem Beitrag heraus. Systematisch, vermuten andere. Ziel sei eine „Darstellung im bestmöglichen Licht“.
    Wer ist Annalena Baerbock? Diese Frage ist spätestens seit der Kandidatur der Grünen-Politikerin hochaktuell. Für viele führt der erste Weg auf der Suche nach Antworten zu Wikipedia, doch dort tobt seit Wochen ein „Edit War“ – ein Redigierkrieg – um den Artikel über die Kandidatin. Der Streit eskalierte dermaßen, dass mittlerweile nur noch Administratoren der Plattform den Beitrag bearbeiten dürfen.
    „Edit Wars“ sind auf Wikipedia nicht ungewöhnlich. Prinzipiell kann und soll jeder Internetnutzer an der Enzyklopädie mitschreiben. Dieses Schwarmwissen unterscheidet [Links nur für registrierte Nutzer] vom [Links nur für registrierte Nutzer]. In der Praxis aber verkeilen sich Nutzer – oft anonym – in einem Diskussionsforum hinter dem Artikel, in dem über Änderungen gestritten wird. Das passiert vor allem bei großen, komplexen Themen wie dem Nahost-Konflikt, Brexit, Klimawandel oder der Homöopathie. Nun hat ein „Edit War“ auch Baerbock erwischt.

    Seit Anfang Mai verzeichnete der [Links nur für registrierte Nutzer] 305 Änderungen. Zum Vergleich: Bei Armin Laschet (CDU) sind es 58, bei Olaf Scholz (SPD) 45 Änderungen. In dem Forum zum Baerbock-Eintrag wird gestritten, ob die Nachmeldung ihrer Nebeneinkünfte, die Fehler in ihrem Lebenslauf oder Aussagen über „Kobold“ in Batterien erwähnenswert sind oder nicht. Wikipedia macht diese Diskussion transparent, wie auch jede Änderung eines Artikels. Die Rückschau in die vergangenen Wochen zeigt eine zähe, ermüdende Debatte.

    Am 19. Mai ergänzte ein Nutzer die Information, dass Baerbock [Links nur für registrierte Nutzer] hatte. Wenig später löschte ein anderer Autor den Hinweis wieder. „Wikipedia ist kein Newsticker“, hieß es zur Begründung. In der Diskussion wurde angemerkt, dass Nebeneinkünfte auch in den Artikeln anderer Politiker erwähnt werden, darunter Friedrich Merz (CDU), Christian Lindner (FDP), Peter Gauweiler (CSU), Peer Steinbrück (SPD) und andere.

    weiter auf: [Links nur für registrierte Nutzer]
    "Politiker und Journalisten. Das sind beides Kategorien von Menschen, denen gegenüber größte Vorsicht geboten ist: Denn beide reichen vom Beinahe-Staatsmann zu Beinahe-Verbrechern. Und der Durchschnitt bleibt Durchschnitt."

    Helmut Schmidt In einer Rede vor Studenten in Freiburg, 1995

  9. #179
    Ehemals Kaltduscher Benutzerbild von Esreicht!
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    Standard AW: "Wikipedia" und seine dunkle Seite

    Zitat Zitat von Bolle Beitrag anzeigen
    „Darstellung im bestmöglichen Licht“


    Grüne Kanzlerkandidatin


    Um Baerbocks Eintrag bei Wikipedia tobt ein „Edit War“



    Der Wikipedia-Artikel von Annalena Baerbock ist in den vergangenen Wochen über 300 Mal geändert worden. Einige Nutzer halten Kritik und Kontroversen dabei aus dem Beitrag heraus. Systematisch, vermuten andere. Ziel sei eine „Darstellung im bestmöglichen Licht“.
    Wer ist Annalena Baerbock? Diese Frage ist spätestens seit der Kandidatur der Grünen-Politikerin hochaktuell. Für viele führt der erste Weg auf der Suche nach Antworten zu Wikipedia, doch dort tobt seit Wochen ein „Edit War“ – ein Redigierkrieg – um den Artikel über die Kandidatin. Der Streit eskalierte dermaßen, dass mittlerweile nur noch Administratoren der Plattform den Beitrag bearbeiten dürfen.
    „Edit Wars“ sind auf Wikipedia nicht ungewöhnlich. Prinzipiell kann und soll jeder Internetnutzer an der Enzyklopädie mitschreiben. Dieses Schwarmwissen unterscheidet [Links nur für registrierte Nutzer] vom [Links nur für registrierte Nutzer]. In der Praxis aber verkeilen sich Nutzer – oft anonym – in einem Diskussionsforum hinter dem Artikel, in dem über Änderungen gestritten wird. Das passiert vor allem bei großen, komplexen Themen wie dem Nahost-Konflikt, Brexit, Klimawandel oder der Homöopathie. Nun hat ein „Edit War“ auch Baerbock erwischt.

    Seit Anfang Mai verzeichnete der [Links nur für registrierte Nutzer] 305 Änderungen. Zum Vergleich: Bei Armin Laschet (CDU) sind es 58, bei Olaf Scholz (SPD) 45 Änderungen. In dem Forum zum Baerbock-Eintrag wird gestritten, ob die Nachmeldung ihrer Nebeneinkünfte, die Fehler in ihrem Lebenslauf oder Aussagen über „Kobold“ in Batterien erwähnenswert sind oder nicht. Wikipedia macht diese Diskussion transparent, wie auch jede Änderung eines Artikels. Die Rückschau in die vergangenen Wochen zeigt eine zähe, ermüdende Debatte.

    Am 19. Mai ergänzte ein Nutzer die Information, dass Baerbock [Links nur für registrierte Nutzer] hatte. Wenig später löschte ein anderer Autor den Hinweis wieder. „Wikipedia ist kein Newsticker“, hieß es zur Begründung. In der Diskussion wurde angemerkt, dass Nebeneinkünfte auch in den Artikeln anderer Politiker erwähnt werden, darunter Friedrich Merz (CDU), Christian Lindner (FDP), Peter Gauweiler (CSU), Peer Steinbrück (SPD) und andere.

    weiter auf: [Links nur für registrierte Nutzer]
    Das liegt vor allem daran, daß auch seitens der Grünen keine Bereitschaft besteht, die Annalena zur Brust zu nehmen, damit alles en bloc abgehandelt werden kann. Nun stellt sich raus, daß Annalena nach eigenen Angaben über einer Doktorarbeit zum "Völkerrecht" saß(nicht abgeschlossen)zu einem Zeitpunkt, da diese in Englisch bereits schon 2012 unter "Politikwissenschaften" geschrieben war. Die ist ja sogar noch zu dämlich zum fälschen!

    Die Grünen sind zuversichtlich, auf dem beginnenden Parteitag die Wogen glätten zu können. Das nehme ich diesen Idioten gerne ab, die glauben tatsächlich fest daran!

    kd
    Strategiewähler aufgepasst:

    „Viele haben CDU gewählt, um die CDU zu verhindern. Geholfen hat's nicht.“

    (Anmerkung eines Foristi zur Sachsen-Anhalt-Wahl)

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