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Thema: der finanzielle Kollaps in Europa

  1. #1351
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    Zitat Zitat von Depti Beitrag anzeigen
    Hätte Draghi nicht die Zinsen auf Null gesetzt, wäre die EU längst in den Händen der Banken. Die Staaten wären bankrott und würden von den Banken majorisiert werden.

    Ist ja auch Mist, wenn die , welche Kredit gaben, ihr Geld mal zurückhaben wollen und vor allen auch noch eine Leihgebühr (Zinsen) haben wollen.
    Welche Frechheit aber auch.

  2. #1352
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    Ist ja auch Mist, wenn die , welche Kredit gaben, ihr Geld mal zurückhaben wollen und vor allen auch noch eine Leihgebühr (Zinsen) haben wollen.
    Welche Frechheit aber auch.
    Frechheit ist gut. Aber ein Staat erpresst von den Banken, wird zwangsläufig die Interessen der Banken bedienen und diese Situation ist kein Vorteil für Sparer.
    Wer nicht brav ist, den bestraft die Obrigkeit.

  3. #1353
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    Zitat Zitat von Depti Beitrag anzeigen
    Frechheit ist gut. Aber ein Staat erpresst von den Banken, wird zwangsläufig die Interessen der Banken bedienen und diese Situation ist kein Vorteil für Sparer.
    Ob ein Staat von Banken erpressbar wird oder nicht,
    kann der Staat doch selber regeln.
    Stimmenkauf über nicht finanzierbare Wahlgeschenke ist doch kein Grundrecht in einem Staat.

    Wenn DU Deine Zinsen für Deine Eigentumswohnung nicht mehr zahlen kannst,
    was hast DU dann für ein Recht gegenüber den kreditgebenden Banken?

  4. #1354
    Mitglied Benutzerbild von dr-esperanto
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

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    Gregor der Große: "Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht"
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  5. #1355
    Mitglied Benutzerbild von dr-esperanto
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

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  6. #1356
    O Tempora O Mores
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    Zitat Zitat von Gero Beitrag anzeigen
    Die Begriffe Kapitalismus und Sozialismus verwirren hier nur zu einem gewissen Grad. Eine bessere Bezeichnung wäre, das deutsche Wirtschaftswesen vs das englische Wirtschaftswesen.
    Allerdings haben Spengler und andere den Begriff deutscher Sozialismus dafür benutzt, was vom marxschen Sozialismus klar abzugrenzen ist.
    Und was soll mit den Aktiengesellschaften - Siemens, VW, BASF u.s.w. - dann passieren? Entschädigungslos enteignen? Oder erst zerschlagen und dann enteignen? Und wie soll ein großes Kraftwerk gebaut werden? Von hunderten kleinen Klitschen? Wie sollen Kraftfahrzeuge, Airbusse gebaut werden? Von Kleinunternehmen? Das wird nur schlecht funktionieren! Sieht man ja schön am Berliner Flughafen, wie so eine sozialistische Staatswirtschaft, die mit hunderten Kleinunternehmen einen Flughafen bauen will, funktioniert - nämlich fast gar nicht und dann nur mit weit überhöhten Kosten. Und wenn Du dann genauso Flugzeuge, Kraftwerke und PKWs bauen willst, werden die dadurch viel zu teuer und sind nicht konkurrenzfähig. Je mehr Staatseingriffe, Lenkung und Planwirtschaft desto schlechter wird die Volkswirtschaft funktionieren.

    Das hört sich nach "Groß-Experimenten" an, wie man sie aus Nordkorea, Venezuela, Kambodscha, Mao-China und auch der DDR kennt - mit allen bekannten Folgen. Wenn Du mit so einem "Experiment" anfängst, wird nicht nur das "Kapital" Deutschland in riesigem Umfang verlassen, sondern auch Millionen Personen, vor allem Fachkräfte wie Techniker, Ingenieure, Ärzte, Unternehmer u.s.w.. So lief das in der DDR, so läuft es in aktuell in Venezuela. Venezuela hat mit seinen "Experimenten" die größte Völkerwanderung in Südamerika seit langer Zeit ausgelöst. Es gab in Venezuela vor 20 Jahren noch 3.000 "Fabriken", die gibt es dort heute nicht mehr. Das Personal ging ins Ausland, selbst Handwerker wie Metzger, Bäcker u.s.w. haben ihre Maschinen mitgenommen, und in Argentinien, Chile, Brasilien und anderen Staaten neu angefangen. In Venezuela verrotten die unbestellten Felder, Güter werden nur noch in geringem Umfang in eigenen Land hergestellt. Es gibt um Deutschland genügend Staaten mit Rechtssicherheit, in die dann ausgewandert wird. Wenn Du diese Kapital- und Menschenflucht verhindern willst, musst Du rund um Deutschland eine Mauer mit Selbstschussanlagen und Schießbefehl bauen - alles schon mal dagewesen.
    Geändert von Cicero1 (05.05.2021 um 08:19 Uhr)

  7. #1357
    Licht in der Dunkelheit Benutzerbild von Gero
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    Zitat Zitat von Cicero1 Beitrag anzeigen
    Und was soll mit den Aktiengesellschaften - Siemens, VW, BASF u.s.w. - dann passieren? Entschädigungslos enteignen? Oder erst zerschlagen und dann enteignen? Und wie soll ein großes Kraftwerk gebaut werden? Von hunderten kleinen Klitschen? Wie sollen Kraftfahrzeuge, Airbusse gebaut werden? Von Kleinunternehmen? Das wird nur schlecht funktionieren! Sieht man ja schön am Berliner Flughafen, wie so eine sozialistische Staatswirtschaft, die mit hunderten Kleinunternehmen einen Flughafen bauen will, funktioniert - nämlich fast gar nicht und dann nur mit weit überhöhten Kosten. Und wenn Du dann genauso Flugzeuge, Kraftwerke und PKWs bauen willst, werden die dadurch viel zu teuer und sind nicht konkurrenzfähig.

    Das hört sich nach "Groß-Experimenten" an, wie man sie aus Nordkorea, Venezuela, Kambodscha, Mao-China und auch der DDR kennt - mit allen bekannten Folgen. Wenn Du mit so einem Experiment anfängst, wird nicht nur das "Kapital" Deutschland in riesigem Umfang verlassen, sondern auch Millionen Personen, vor allem Fachkräfte wie Techniker, Ingenieure, Ärzte, Unternehmer u.s.w.. So lief das in der DDR, so läuft es in aktuell in Venezuela. Venezuela hat mit seinen "Experimenten" die größte Völkerwanderung in Südamerika seit langer Zeit ausgelöst. Es gab in Venezuela vor 20 Jahren noch 3.000 "Fabriken", die gibt es dort heute nicht mehr. Das Personal ging ins Ausland, selbst Handwerker wie Metzger, Bäcker u.s.w. haben ihre Maschinen mitgenommen, und in Argentinien, Chile, Brasilien und anderen Staaten neu angefangen. In Venezuela verrotten die unbestellten Felder, Güter werden nur noch in geringem Umfang in eigenen Land hergestellt. Es gibt um Deutschland genügend Staaten mit Rechtssicherheit, in die dann ausgewandert wird. Wenn Du diese Kapital- und Menschenflucht verhindern willst, musst Du rund um Deutschland eine Mauer mit Selbstschussanlagen und Schießbefehl bauen - alles schon mal dagewesen.
    Da weder die Nordkorea noch Venezuela mein Vorbild sind, ist das ein klassisches Strohmannargument.

  8. #1358
    Licht in der Dunkelheit Benutzerbild von Gero
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    Zitat Zitat von Cicero1 Beitrag anzeigen
    Es gab in Venezuela vor 20 Jahren noch 3.000 "Fabriken", die gibt es dort heute nicht mehr.
    Vergleich einmal Großbritannien und die USA vor 50 Jahren mit heute, dann siehst du dass der angelsächsische Finanzkapitalismus der Industrie auch nicht sonderlich förderlich ist. Im Gegenteil. Es profitieren nur die Rentiere (Aktionäre, Gläubiger, Vermieter), die auf Kosten der tatsächlich produktiven Kräfte leben.

  9. #1359
    O Tempora O Mores
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    Zitat Zitat von Gero Beitrag anzeigen
    Da weder die Nordkorea noch Venezuela mein Vorbild sind, ist das ein klassisches Strohmannargument.
    Das ist leider keine Antwort auf meine Fragen am Anfang meines Beitrags!

  10. #1360
    O Tempora O Mores
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    Zitat Zitat von Gero Beitrag anzeigen
    Vergleich einmal Großbritannien und die USA vor 50 Jahren mit heute, dann siehst du dass der angelsächsische Finanzkapitalismus der Industrie auch nicht sonderlich förderlich ist. Im Gegenteil. Es profitieren nur die Rentiere (Aktionäre, Gläubiger, Vermieter), die auf Kosten der tatsächlich produktiven Kräfte leben.
    Was es in den letzten 50 bis 70 Jahren gab, war eine Auseinanderentwicklung der Einkommen von Vorstandsvorsitzenden und dem Durchschnittsbeschäftigten. Verdiente dieser 1950 vielleicht das 10- bis 20-fache eines Durchschnittsbeschäftigten, ist es heute das 100- oder 200-fache. Das kann man korrigieren. Dazu braucht man aber nicht gleich das Kind mit dem Bad ausschütten und das von 1917 bis 1990 gescheiterte System einführen. Den Spitzensteuersatz auf über 90 % erhöhen, so wie es in den USA von 1930 bis 1960 der Fall war, und die Schere ist wieder geschlossen.

    Davon abgesehen ist der Begriff "angelsächsischer Finanzkapitalismus" falsch. Dieses kapitalistische System ist weitaus älter als die USA oder das moderne Großbritannien - das gab es schon im alten Rom - und da ging es noch weit ungerechter zu. Einen Sozialstaat wie heute gab es da nicht.

    Was ich im Übrigen mit meinem erarbeiteten Geld, das ohnehin schon mehrfach besteuert ist, mache, geht niemanden etwas an. Ob ich es konsumiere, oder spare und anlege, um im Alter eine bessere Altersvorsorge zu haben, um nicht von der Grundsicherung leben zu müssen, ist meine Entscheidung. Dann lebe ich keineswegs auf Kosten anderer, sondern habe in produktiven Zeiten Verzicht geübt, das Geld nicht mit vollen Händen rausgeworfen.

    Ich vergleiche heute einfach Süd- und Nordkorea und beurteile, welches System das erfolgreichere ist. Gleiches Land, gleiche Kultur, gleiche Mentalität und auch sonst gleiche Bedingungen. Wo sind aufgrund von sozialistischen Experimenten 1 Million Menschen verhungert, mussten sich von Gras, Wurzeln und Ratten ernähren, werden wegen falscher Meinungen in Konzentrationslager gesteckt? Und in Südkorea leben auch die produktiven Kräfte besser als die produktiven Kräfte in Nordkorea. Oder man vergleicht innerhalb Deutschlands - alte Bundesrepublik und DDR. Den meisten Menschen ist es im Übrigen egal, dass es Reichere gibt als sie selbst, solange es ihnen selbst gut geht.

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