+ Auf Thema antworten
Zeige Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: Über die De-Professionalisierung des Journalismus

  1. #1
    Mitglied
    Registriert seit
    04.06.2014
    Beiträge
    17.518

    Standard Über die De-Professionalisierung des Journalismus

    Ganz eindeutig - die Journalisten versuchen, die Massen zu beeinflussen. Im Sinne der jeweiligen Regierung:

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    heute/springer-chef-mathias-doepfner-fuer-neuen-journalismus/

    Mathias Döpfner sieht die Demokratie weltweit auf dem Rückzug. „Und zwar nicht in irgendwelchen links- oder rechtsradikalen Kreisen, sondern mitten im bürgerlichen Milieu.“ Woher er das weiß? Er führe Gespräche mit den Entscheidern der Republik, mit „Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft“. Und die pfeifen offensichtlich auf die Demokratie, wenn sie gegenüber Döpfner chinesische Verhältnisse denkbar fänden. Für Döpfner „zeigt das eine wachsende Toleranz gegenüber nicht-demokratischen Prozessen. Die Demokratie-Vergessenheit macht mir große Sorgen.“
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    die-de-professionalisierung-von-journalisten-nimmt-immer-noch-weiter-zu/

    Noch mehr Beeinflussung der Menschen, damit sie zu allen Entscheidungen ihr ja und amen dazu geben.

    Aber welches Signal sendet eine Distanzierung der eigenen Chefredaktion an Journalisten? Wird man es sich künftig nicht dreimal überlegen, eine abweichende Meinung zu vertreten?

    Es erzeugt Ärger und Hilflosigkeit. Mit Senja Post habe ich mehrere hundert Journalisten befragt, welche Reaktionen Shitstorms und andere öffentliche, verbale Angriffe bei ihnen auslösen. Für Journalisten, die gewohnt waren, das letzte Wort zu haben, ist das schwerwiegend. Der Journalismus erlebt einen großen Kontrollverlust.
    Vermutlich vertritt der wirtschaftsliberale Merz wirtschaftspolitisch ähnliche Ansichten wie der ehemalige Chefredakteur der WirtschaftsWoche Tichy. Wahrscheinlicher ist, dass es um Politik geht. Tichy ist als entschiedener Kritiker von Merkels Migrationspolitik bekannt.
    Deshalb pieselt man ihm des Öfteren ans Bein, sprich, man versucht, ihn negativ darzustellen und Menschen, die Kritiken nicht gewohnt sind zu lesen, können nicht zwischen den Zeilen lesen. Sie nehmen alles als bare Münze, was man ihnen erzählt, bzw. was sie jahrelang - meist im selben Blatt zu lesen bekommt.

    Und daß es die Gedanken formt, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Wenn es über lange Zeiträume erfolgt.

  2. #2
    Official Benutzerbild von Merkelraute
    Registriert seit
    22.10.2016
    Ort
    Karzer im Bundeskanzleramt
    Beiträge
    3.909

    Standard AW: Über die De-Professionalisierung des Journalismus

    Zitat Zitat von Tutsi Beitrag anzeigen
    Ganz eindeutig - die Journalisten versuchen, die Massen zu beeinflussen.
    Viele Journalisten befinden sich in einer Echokammer und schreiben nur das, was von ihnen verlangt wird. Nach jahrelanger Gleichschaltung können die gar nicht mehr selbstständig denken. Nur die wenigsten schaffen den Ausstieg. Meist erst dann, wenn sie wegen niedriger Auflage gefeuert werden !
    "Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.". - Franz Josef Strauß,

  3. #3
    Mitglied
    Registriert seit
    04.06.2014
    Beiträge
    17.518

    Standard AW: Über die De-Professionalisierung des Journalismus

    Zitat Zitat von Merkelraute Beitrag anzeigen
    Viele Journalisten befinden sich in einer Echokammer und schreiben nur das, was von ihnen verlangt wird. Nach jahrelanger Gleichschaltung können die gar nicht mehr selbstständig denken. Nur die wenigsten schaffen den Ausstieg. Meist erst dann, wenn sie wegen niedriger Auflage gefeuert werden !
    Vielleicht wird es so, wie in der ex-DDR - oder ist es schon soweit gekommen und keiner hat es gemerkt ?

  4. #4
    Ganz Unten Benutzerbild von Neben der Spur
    Registriert seit
    16.08.2017
    Ort
    24xyz
    Beiträge
    3.329

    Standard AW: Über die De-Professionalisierung des Journalismus

    Zitat Zitat von Tutsi Beitrag anzeigen
    Vielleicht wird es so, wie in der ex-DDR - oder ist es schon soweit gekommen und keiner hat es gemerkt ?
    Wie war es denn , in der Ex-DDR ?
    Lass' die Toten ihre Toten begraben Matthaeus 8:22
    Du wirst der Schwanz sein, und der Fremdling der Kopf 5.Mose 28:43,44
    Vom Wein der Waffenheere Odin ewig lebt

  5. #5
    Mitglied Benutzerbild von Bettmaen
    Registriert seit
    23.11.2008
    Ort
    Colonia
    Beiträge
    18.006

    Standard AW: Über die De-Professionalisierung des Journalismus

    Döpfner als Anwalt der Demokratie? Die Bild-Zeitung, die in die Verträge mit ihren Mitarbeitern die Treue zu den USA und Israel abverlangt und eine Kampagne nach der anderen fährt, um die Interessen einer winzigen Minderheit zum Sieg zu verhelfen, macht sich Sorgen um die Volksherrschaft? O tempora!
    Angebot und Nachfrage...das ist es, worauf ihr Menschen des nächsten Jahrhunderts stolz sein werdet. Friedrich Nietzsche

  6. #6
    HPF Server - Administrator Benutzerbild von Klopperhorst
    Registriert seit
    27.11.2005
    Beiträge
    50.169

    Standard AW: Über die De-Professionalisierung des Journalismus

    Zitat Zitat von Merkelraute Beitrag anzeigen
    Viele Journalisten befinden sich in einer Echokammer und schreiben nur das, was von ihnen verlangt wird. Nach jahrelanger Gleichschaltung können die gar nicht mehr selbstständig denken. Nur die wenigsten schaffen den Ausstieg. Meist erst dann, wenn sie wegen niedriger Auflage gefeuert werden !
    Da der Hauptsponsor der Lizenzpresse die CIA ist, wird geschrieben wessen Brot gegessen wird.

    ---
    "Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg" (3. Esra)

  7. #7
    Official Benutzerbild von Merkelraute
    Registriert seit
    22.10.2016
    Ort
    Karzer im Bundeskanzleramt
    Beiträge
    3.909

    Standard AW: Über die De-Professionalisierung des Journalismus

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Da der Hauptsponsor der Lizenzpresse die CIA ist, wird geschrieben wessen Brot gegessen wird.

    ---
    Das krasse ist ja, daß die mit der Zeit auch privat so denken. Ich hab mal einen Tagesschau Journalisten privat erleben dürfen und der hat in jeder Aussage die finsteren Mächte der AfD gesehen. Selbst bei Afrikanern, die nie deutschen Boden betreten haben.
    "Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.". - Franz Josef Strauß,

  8. #8
    Antagonist Benutzerbild von Affenpriester
    Registriert seit
    19.01.2011
    Ort
    Endzeit
    Beiträge
    36.047

    Fragezeichen AW: Über die De-Professionalisierung des Journalismus

    Der deutsche Journalismus gleicht immer mehr der deutschen Politik, die quasi wie deutsches Fernsehen ist ... peinlich.
    Hätte ich so etwas wie Nationalstolz oder dergleichen, dann würde mich das echt aufregen oder ich müsste mich schämen.
    Deutschland verkommt ganz allgemein zu irgendwas und irgendwas ist immer irgendwie ... .
    Früher hat der Deutsche auch allerhand Unsinn verzapft, allerdings musste man ihn noch ernst nehmen, sonst ist er ganz schnell mal einmarschiert.
    Was ist heute? Der Feind würde sich doch totlachen, wenn unsere Truppe über seine Grenze irrt.
    Genderwahn und Behindertenparkplätze bei der Bundeswehr ... Deutschland ist ein Affenstall. Zum Glück haben wir keine Atomwaffen.
    Realität ist der leere Zwischenraum zweier sich widersprechender Illusionen, wenn sie aufeinanderprallen.

  9. #9
    Mitglied
    Registriert seit
    04.06.2014
    Beiträge
    17.518

    Standard AW: Über die De-Professionalisierung des Journalismus

    Zitat Zitat von Neben der Spur Beitrag anzeigen
    Wie war es denn , in der Ex-DDR ?
    Man lebte :-)

+ Auf Thema antworten

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Journalismus
    Von romeo1 im Forum Gesellschaft / Soziales / Arbeit / Bildung / Familie
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 08.05.2018, 10:43
  2. Ehrlichkeit des Journalismus
    Von latrop im Forum Deutschland
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 15.05.2016, 15:16
  3. Journalismus auf Abwegen ?
    Von Eridani im Forum Gesellschaft / Soziales / Arbeit / Bildung / Familie
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 10.02.2010, 10:04
  4. Rot-grüner Journalismus
    Von ortensia blu im Forum Medien
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 21.10.2006, 09:15
  5. Journalismus diskriminiert Iraker und Iraner !
    Von Michael (C) im Forum Internationale Politik / Globalisierung
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 11.02.2005, 16:09

Nutzer die den Thread gelesen haben : 50

Du hast keine Berechtigung, um die Liste der Namen zu sehen.

Stichworte

journalismus

Ich bin ein Blockelement, werde aber nicht angezeigt

professionell

Stichwortwolke anzeigen

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
nach oben