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Thema: Das Ukraine - Tibet Deja vu: Wie die CIA weltweit Aufstaende und Buergerkriege legt !

  1. #1
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    Standard Das Ukraine - Tibet Deja vu: Wie die CIA weltweit Aufstaende und Buergerkriege legt !

    Im Fokus auf die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine und
    der versuchten oeffentlichen Diskreditierung der pro russischen
    Freiheitskaempfer in der Ukraine, nebst der Regierung Russlands,
    ist ein Rueckblick in die Geschichte der Tibet Revolte in den 60er
    Jahren aufschlussreich und belegt die subversive Vorgehensweise
    des US Verbrecherimperiums ueber sein Werkzeug CIA.

    Im Jahre 2008 und anlaesslich der Olympischen Spiele 2012 hat
    die CIA erneut im Auftrag der US Verbrecherpatronage versucht
    in der chinesischen Provinz Tibet gezielt Konflikte zu schueren
    und Aufstaende zu zuendeln.

    Das US Verbrecherimperium schuert gezielte Aufstaende, Unruhen
    und legt Buergerkriege. Bei den Geschehnissen in der Ukraine wird
    das derzeit deutlich nur das es im Ukraine Konfikt direkt gegen
    Russland und indirekt gegen China geht und nicht wie im Konflikt
    des Tibets der 60er Jahre direkt gegen die Volksrepublik China.

    Im Nachfolgenden eine Zusammenstellung von Medienmeldungen.
    Dabei beginne ich zunaechst mit zwei Meldungen in denen auf die
    Urheberschaft und Verstrickungen der CIA nicht eingegangen wird.
    Danach bringe ich Meldungen mit der die Wahrheit ans Licht kommt.
    Dispara, cobarde, (que) solamente vas a matar a un hombre!

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  2. #2
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    Standard AW: Das Ukraine - Tibet Deja vu: Wie die CIA weltweit Aufstaende und Buergerkriege legt !

    Die beiden Meldungen ohne Hinweis auf CIA Hintergrund:
    bpb / Hintergrund

    Aufstand der Tibeter vor 50 Jahren


    Vor 50 Jahren schlugen chinesische Sicherheitskräfte einen Aufstand der Tibeter gewaltsam nieder. Tausende Menschen kamen dabei ums Leben. Der Dalai Lama floh daraufhin ins Exil nach Indien.

    Anlässlich des Jahrestages des Tibeteraufstands vor 50 Jahren ist die Lage in China angespannt. Im letzten Jahr war die Situation eskaliert, nachdem chinesische Sicherheitskräfte gegen einen friedlichen Protestzug tibetischer Mönche gewaltsam vorgegangen waren. Die Mönche wollten damit an das Schicksal der Tibeter vor einem halben Jahrhundert erinnern.

    Seit chinesische Truppen 1950 nach Tibet einmarschiert waren, hatte sich die Lage der tibetischen Bevölkerung verschlechtert. Im Mai 1951 zwang die neue kommunistische Führung Chinas Tibet ein Abkommen über "Maßnahmen zur friedlichen Befreiung Tibets" auf. Darin verpflichtete sich Peking zwar, die politischen und kulturellen Rechte der Tibeter zu wahren. Die tibetische Souveränität existierte aber nur auf dem Papier: Die Religionsausübung der Tibeter wurde eingeschränkt, Land enteignet, Tempel in Lagerhallen umfunktioniert und die Bevölkerung zu Zwangsarbeit verpflichtet. In der Folge nahmen die Widerstände gegen die Vorherrschaft der Zentralregierung in Peking zu, die 1959 in dem Aufstand in Lhasa gipfelten. Tausende Menschen kamen dabei ums Leben. Weitere 80.000 flohen gemeinsam mit ihrem religiösen und politischen Oberhaupt, dem Dalai Lama, ins Exil nach Indien. Der Konflikt um das "Dach der Welt" ist auch heute noch ungelöst: Während die Tibeter mehr politische und kulturelle Autonomie fordern, betrachtet Peking das Gebiet als Teil des chinesischen Staatsverbandes.

    Hintergrund ist nicht zuletzt die chinesische Interpretation des Nations- und Staatsbegriffs, der das Territorium und nicht die Nation in den Vordergrund stellt. Demnach sind alle Völker, die bis 1911 auf chinesischem Territorium siedelten, Teil des chinesischen Volkes - unabhängig welcher Nationalität sie angehören. Tibet war unter der Qing-Dynastie bis 1911 ein mit China assoziiertes Gebiet, das sich weitgehend selbst verwaltete. Nach dem Sturz der letzten chinesischen Kaiserdynastie 1912 erklärte der damalige Dalai Lama die Unabhängigkeit der Tibeter. China erkannte die Souveränität nicht an und beendete diese mit dem Einmarsch in Tibet ein Jahr nach Gründung der Volksrepublik China 1949. In der Zeit nach dem Tibet-Aufstand wurde 1964 zwar formal ein "Autonomes Gebiet Tibet" gegründet. In der politischen Realität können die Tibeter ihre Rechte gegenüber der chinesischen Führung aber kaum geltend machen.

    Gleiches gilt für die über 50 nationalen Minderheiten in China, deren bewohnte "autonome" Regionen etwa zwei Drittel des chinesischen Territoriums ausmachen. Neben den Tibetern zählen die Uiguren und die Mongolen zu den größten Minderheiten. Ihre kulturellen und politischen Rechte werden in einem Autonomiegesetz aus dem Jahr 1984 geregelt. Unter anderem werden hier prozentual die Vertretungsrechte für die ethnischen Minderheiten in den Parlamenten (Volkskongressen) aller Ebenen verankert. Die mangelnde Rechtssicherheit und die übergeordnete Dominanz der chinesischen Zentralgewalt stehen einem tatsächlichen Mitspracherecht aber entgegen. Hinzu kommt, dass Angehörige einer Minorität häufig schlechter bezahlt werden oder nur wenige Aufstiegschancen im Berufsleben haben. Dies hat im Laufe der Jahre dazu geführt, dass ein Großteil der Menschen in Minderheitengebiete unterhalb der Armutsgrenze lebt, was nicht zuletzt die Selbstverwaltung erschwert.


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    Die Zeit Online / Geschichte

    China in Tibet: Aufstand gegen die Übermacht



    Schon am frühen Morgen des 10. März 1959 herrschte Unruhe in Lhasa. Vor dem Norbulingka, der Sommerresidenz des Dalai Lama, versammelten sich Tausende Tibeter. Seit dem Vortag ging das Gerücht um, der Dalai Lama, das religiöse Oberhaupt der tibetischen Buddhisten, sei für diesen Tag von der chinesischen Volksbefreiungsarmee zu einer Kulturvorstellung in ihr Hauptquartier eingeladen worden und solle dort festgenommen werden. Gegen Mittag wurde aus den Demonstrationen eine gewaltsame Revolte, gegen die Han-Chinesen und gegen die herrschende Kommunistische Partei. Diese hatte 1949, kurz nach der Gründung der Volksrepublik China, Teile von Tibet annektiert, das sich 1913 für unabhängig erklärt hatte. Tibet erhielt 1951 zwar einen teilautonomen Status. Doch die Anwesenheit der Volksbefreiungsarmee in Lhasa und der starke Zuzug von Han-Chinesen führten zu wachsenden Spannungen mit der Bevölkerung. 1956 schließlich zog eine große Zahl Parteikader nach Tibet, es kam zu ersten Unruhen in Lhasa und einem bewaffneten Aufstand in der Stadt Chamdo. Im Februar 1959 hieß es in einem internen chinesischen Lagebericht, Tibet befinde sich in einem Zustand der Rebellion. Nach dem offenen Aufruhr am 10. März floh der Dalai Lama nach Nordindien, 100.000 Anhänger folgten ihm. Die Volksbefreiungsarmee schlug den Aufstand innerhalb von zwei Tagen nieder. In der Folge sollen mehr als 80.000 Tibeter getötet und das Gros der Klöster zerstört worden sein.


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  3. #3
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    Standard AW: Das Ukraine - Tibet Deja vu: Wie die CIA weltweit Aufstaende und Buergerkriege legt !

    Medienmeldungen und Beitraege mit Hinweis auf
    Hintergruende und Taeterschaft der CIA. (Teil 1)

    Spiegel Online 09. Juni 2012

    CIA-Ausbilder in Tibet
    Dilemma auf dem Dach der Welt


    Es ist ein fast vergessenes Kapitel tibetischer Geschichte: In den fünfziger und sechziger Jahren bildete der US-Geheimdienst CIA Bauern, Mönche und Nomaden zu Widerstandskämpfern aus. Ein Dokumentarfilm erinnert nun an die Gebirgs-Guerilla - und an das Dilemma des Dalai Lama.

    Sie waren Bauern, Mönche und Nomaden, bekamen amerikanische Namen wie Walt, Tom oder Nathan. Sie lernten schießen, funken und Bomben bauen. Zu ihrer Ausrüstung gehörte eine Kapsel Zyanid - falls sie den Chinesen in die Hände fallen sollten. Geschult wurden die Tibeter zunächst in Saipan im Westpazifik, dann in Camp Hale im bergigen US-Bundesstaat Colorado. Ihr Ausbilder: der amerikanische Geheimdienst CIA.

    Ihr Ziel: die Chinesen aus dem "Land des Schnees" zu vertreiben, wie sie selbst ihre Heimat Tibet nennen - oder ihnen zumindest das Leben schwerzumachen. Die chinesische Volksbefreiungsarmee hatte 1951 das Land besetzt, 1959 floh der Dalai Lama als Soldat verkleidet über die Gletscher des Himalaja nach Indien.

    Die CIA nannte die Operation "ST Circus". In den fünfziger und sechziger Jahren trainierte sie tibetische Widerstandskämpfer, unterstützte sie mit Geld und Waffen. Sie sprangen mit Fallschirmen über Tibet ab. Insgesamt kostete die Aktion jedes Jahr rund 1,7 Millionen Dollar, der Dalai Lama selbst erhielt im Exil jährlich 180.000 Dollar von den Amerikanern.

    Die Dokumentarfilmerin Lisa Cathey hat tibetische Guerrilla-Veteranen und frühere CIA-Agenten für ihr Projekt "CIA in Tibet" interviewt. Sie erhellt damit ein fast vergessenes Kapitel in der tibetischen Geschichte. Der Film soll in den nächsten Monaten veröffentlicht werden.

    Die "Süddeutsche Zeitung" und das ARD-Magazin "Panorama" haben jetzt darüber berichtet. Es falle ein "gewaltiger Schatten auf den Gottkönig", der als "höchster Repräsentant des reinen Pazifismus" stets Gewaltlosigkeit predige, befand die "SZ". Und das TV-Magazin "Panorama" fragte: "Was ist wirklich dran am Image des Friedensnobelpreisträgers Dalai Lama?"

    CIA-Aktivitäten auf dem Dach der Welt


    Tatsächlich scheint die Verbindung des friedliebenden Dalai Lama mit den Berufskillern der CIA nicht zusammenzupassen. Neu allerdings ist diese Allianz nicht. Die CIA-Aktivitäten auf dem Dach der Welt sind eine lange bekannte Tatsache, die in vielen Geschichtsbüchern dokumentiert wird.
    Selbst die Interviews mit den Veteranen sind so exklusiv nicht: Sie wurden schon Anfang des vorigen Jahres teilweise in der Hongkonger "South China Morning Post" veröffentlicht. Die belgische Autorin Birgit van Wijer hat bereits 2007 die Erinnerungen von 48 ehemaligen Kämpfern festgehalten. Der Dalai Lama hat aus diesem schwierigen Abschnitt seines Landes und seinen Kontakten zur CIA keinen Hehl gemacht.

    Widerlegt die Geschichte das seit den siebziger Jahren vom Dalai Lama immer wieder verkündete Bekenntnis zur Gewaltlosigkeit auf dem Weg zu einem freien Tibet? Ist der Buddhist gar ein Heuchler, wie "SZ" und "Panorama" insinuieren, eine "Schachfigur der CIA"?

    Keineswegs. Die Dokumentation lässt den damaligen Chef der CIA-Operation John Kenneth Knaus zu Wort kommen, der von einer Begegnung mit dem Dalai Lama berichtet. Es war, erinnert er sich, "einer der kühlsten Empfänge, die ich jemals erlebt habe. Sehr formell, sehr korrekt." Tatsache ist auch, dass die CIA in den fünfziger Jahren lange Zeit vergeblich versucht hatte, zum Dalai Lama vorzudringen, um grünes Licht für den bewaffneten Widerstand zu erhalten - vergeblich.

    Kriegerische Zeiten in Tibet

    Es waren kriegerische Zeiten in den fünfziger Jahren. Tibeter freuten sich über den Einmarsch der Chinesen, weil sie sich ein freies und gerechtes Tibet erhofften. Doch als die Chinesen damit begannen, Herden und Felder zu enteignen, erhoben sich zahlreiche Tibeter, vor allem das Volk der Khampa, die Bewohner der osttibetischen Region Kham, gegen die chinesischen Besatzer. Die chinesische Armee bombardierte Klöster. Der Dalai Lama fühlte sich, wie er sich später erinnerte, "zwischen zwei Vulkanen, die jeden Moment ausbrechen könnten".

    Obwohl die Khampas auf ein Wort der Unterstützung des damals jungen und unerfahrenen Dalai Lama warteten - es kam nie, berichtet der tibetische Historiker Tsering Shakya. Er hielt den Aufstand angesichts der Überlegenheit der chinesischen Armee für selbstmörderisch und nicht vereinbar mit seiner Religion.

    Unter seinen Beratern hingegen herrschte Uneinigkeit. Schließlich floh das religiöse Oberhaupt der Tibeter auf Anraten seiner Berater nach Indien.
    Es waren seine zwei älteren Brüder, die zwei Jahre zuvor Kontakt zur CIA aufgenommen hatten. Washington war damals wohl nicht so naiv zu glauben, die Chinesen aus Tibet vertreiben zu können, doch es hing der Doktrin an, den Vormarsch der Kommunisten allenthalben in der Welt zu stoppen - so auch in Tibet. "Ich denke, die Grundidee war, die Chinesen irgendwie abzulenken. Niemand wollte wegen Tibet einen Krieg anfangen", erinnert sich der CIA-Mann Sam Halpern. 1957 erhielten die Khampas die ersten Waffen der Amerikaner. Offenbar nicht genug: "Die CIA half uns, doch die Waffen, die zu uns gelangten, reichten nicht aus, um gegen die Chinesen anzukommen", sagt ein Veteran in der Dokumentation.

    Kein klares Wort des Dalai Lama gegen den CIA-Einsatz Tausende von tibetischen CIA-Guerilleros starteten später vom halb-autonomen Himalaja-Reich Mustang ihre Einsätze. Unklar ist bis heute, wie viele von ihnen in Tibet ihr Leben ließen und wie viele chinesische Soldaten starben. Fest steht:

    Ein klares Wort gegen den Einsatz äußerte der Dalai Lama öffentlich nie, aber auch nie dafür. 1967 begann die CIA, die Operation zurückzuschrauben, 1974 appellierte der Dalai Lama an die letzten Kämpfer, die Waffen niederzulegen.

    Seither plädiert er für den sogenannten "Mittelweg": Keine Gewalt und keine Unabhängigkeit Tibets will er, dafür mehr religiöse und kulturelle Autonomie auch außerhalb der Grenzen der Autonomen Region Tibet. Unter jungen Exil-Tibetern ist dies umstritten. Viele sind bereit, wie ihre Väter und Großväter zu den Waffen zu greifen.

    "Schatten auf dem Gottkönig"? Wohl kaum. Der Dalai Lama hat die CIA-Aktion 1993 in einem Interview mit der "New York Times" als "nicht sehr gesund" kritisiert, weil sie nur politisch motiviert gewesen und nicht aus "genuiner Sympathie" für das tibetische Volk geboren worden sei.

    Die Aussagen der Tibeter und der Amerikaner helfen, den Konflikt zwischen Tibetern und der Pekinger Regierung besser zu verstehen. Sie widerlegen nicht die Tatsache, dass der Dalai Lama seit Jahrzehnten einen pazifistischen Weg eingeschlagen hat.

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  4. #4
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    Standard AW: Das Ukraine - Tibet Deja vu: Wie die CIA weltweit Aufstaende und Buergerkriege legt !

    Medienmeldungen und Beitraege mit Hinweis auf
    Hintergruende und Taeterschaft der CIA. (Teil 2)

    ASUR Blog / 27.03.2008

    Tibet ist ein Teil des grossen Schachspiels

    Was die Medien uns über Tibet erzählen ist wieder einmal ein völlig falsches Bild. Es geht nicht um einen spontanen Aufstand, nicht um ein Volk welches von sich aus, sich gegen die Unterdrückung der Chinesen wehrt. Wir sollen es nur glauben. Die Medien zeigen eine Vereinfachung, lassen die Details und den geschichtlichen Zusammenhang weg, wollen die Chinesen als die alleinigen Bösen zeigen.

    Wie bei allen Konflikten stecken Mächte dahinter, welche eine Situation zu ihren Zweck ausnutzen. In diesem Fall wird dieser „Aufstand“ von antichinesischen Kräften organisiert, die aus Nepal und Nordindien operieren, mit Hilfe des üblichen Verdächtigen ... der CIA.

    Das Geld, die Kontrolle und die logistische Unterstützung kommt direkt aus Washington. Der tibetische spirituelle Führer, der Dalai Lama, arbeitet schon seit über 50 Jahre mit dem CIA zusammen. Die CIA steckt hinter der Free Tibet Bewegung und finanziert das immer erstaunlich gut informierte Radio Free Asia. Alles was sich gegen den Erzfeind China richtet, wird vom National Clandestine Service aus gesteuert, im Hauptquartier der CIA in Langley.

    Der angesehene Journalist und ehemalige indische Geheimagent B Raman sagte am 21. März: „An Hand der vorliegenden Beweise, ist es mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen, dass der Aufstand am 14. März in Lhasa, lange vorbereitet und gut koordiniert war.“

    Hier eine Auflistung der geschichtlichen Fakten, die zeigen, der Profiteur des Todes und der Zerstörung in Tibet ist Washington und sie stecken hinter der ganzen Sache.

    Alles begann im Jahre 1956, als die CIA eine grosse Kampagne gegen das kommunistische China in Tibet durchführte. Dies führte zu eine blutigen Aufstand 1959, bei dem zehntausende Tiber umkamen, während der Dalai Lama und ungefähr 100'000 seiner Gefolgschaft über die Pässe des Himalaja nach Indien und Nepal flohen.

    Die CIA hat dann geheime Ausbildungslager für die Guerillakämpfer des Dalai Lama in Camp Hale in der Nähe von Leadville Colorado USA eingerichtet. Die tibetischen Widerstandskämpfer wurden dort von der CIA in der Technik des Guerillakrieges ausgebildet und wie man Sabotage gegen das kommunistische China durchführt, in diesem Artikel der New York Times nachzuslesen.

    Die von den USA ausgebildeten Guerillas führten dann Anschläge in Tibet aus, welche durch die CIA angeheuerte Söldner angeführt und aus der Luft von CIA-Flugzeugen unterstützt wurden. Dieses Ausbildungsprogramm wurde im Dezember 1961 beendet, obwohl das Lager in Colorado bis 1966 noch in Betrieb war.

    Die tibetische Kampfeinheit der CIA, welche von Roger E. McCarthy geschaffen wurde, hat neben der tibetischen Guerillaarmee, unter dem Codenamen ST CIRUS die chinesischen Besatzungstruppen 15 Jahre lang bis 1974 laufend angegriffen, bis das von oben genehmigte Programm dann beendet wurde.

    Mitte der 60ger Jahre hat dann die CIA ihre Strategie geändert und statt Guerillakämpfer und Geheimagenten mit den Fallschirm über Tibet abzusetzen, die Chushi Gangdruk gegründet, eine Guerillaarmee bestehend aus 2'000 ethnischen Khamba Kämpfer, mit Basis in Mustang Nepal.

    Diese Basis wurde erst 1974 auf massiven Druck der Chinesen von der nepalesischen Regierung geschlossen.

    Nach dem Ende des Indisch-Chinesischer Grenzkriegs 1962, ist die CIA eine enge Verbindung mit den indischen Geheimdienst eingegangen und hat Agenten die nach Tibet eingeschleust wurden ausgebildet und ausgerüstet. Dies kann man im Buch von Kenneth Conboy und James Morrison „The CIA’s Secret War in Tibet" – Der geheime Krieg der CIA in Tibet nachlesen.

    Nur weil die Beziehungen zwischen Indien und China sich verbesserten und gleichzeitig die zu den USA sich verschlechterten, wurden die indischen CIA-Operationen eingestellt.

    Die Unterstützung der tibetischen Guerillakämpfer durch Washington ging aber bis 1972 weiter. Erst nachdem Treffen zwischen Richard Nixon und der chinesischen Führung im Februar 1972, wurde diese offiziell beendet.

    Victor Marchetti, ein ehemaliger CIA-Agent hat die Entrüstung und den Zorn der Agenten beschrieben, nachdem Washington das Programm stoppte und sagte „einige haben sogar tibetische Gebete als Trost rezitiert, welche sie in den Jahren mit dem Dalai Lama gelernt hatten.“

    Der Chef der tibetischen Kampfeinheit von 1958 bis 1965, John Keneth Kraus, sagte “Dies war keine geheime CIA-Operation. Die Initiative kam aus der ganzen US-Regierung.”

    Wegen dieser starken emotionale Verbindung zwischen dem CIA und der tibetischen Freiheitsbewegung, nimmt man an, war die CIA auch in der gescheiterten Revolte im Oktober 1987 involviert. Deshalb liegt die Vermutung nahe, die CIA hat immer die Absicht weiter verfolgt, die chinesische Herrschaft über Tibet zu destabilisieren.

    In einem Interview mit der New York Times vom 28.11.1993 sagt der Dalai Lama folgendes:

    Frage: In Tibet, von den späten 50gern bis zu frühen 70ger, war einer ihrer Brüder darin invoviert, eine Guerillarmee gegen die Chinesen zu führen. Fakt ist, die Guerillas wurden durch die CIA unterstüzt. Was meinen sie dazu?

    Antwort: Ich bin immer gegen Gewalt. Aber die tibetischen Guerillas waren sehr engagierte Leute. Sie waren bereit sich für die tibetische Nation zu opfern. Und sie fanden einen Weg Hilfe von der CIA zu bekommen. Jetzt, die Motive der CIA zu helfen waren komplett politisch. Sie haben nicht aus Sympathy geholfen, nicht als Unterstützung für eine gerechte Sache. Das war nicht gesund.

    Es ist klar, die Motive waren um China zu schaden und die Tibeter waren das Mittel dazu.

    China wird von Washington als eine grosse Bedrohung angesehen, im ökonomischen wie auch im militärischen Sinne, nicht nur in Asien, sondern in Afrika und auch in Südamerika.

    Mit den Olympischen Spielen vor der Tür, sieht Washington den Zeitpunkt als ideal, Peking ans Schienbein zu treten und den schwachen Punkt Chinas, Tibet, auszunutzen.

    Selbstverständlich macht die CIA alles um ihre Hand die den Aufruhr steuert unsichtbar zu machen und verwischt alle Spuren, durch den Einsatz von Stellvertretern, die sie unter den Exiltibetern in Nepal und Indien rekrutiert.

    Neben der ganze finanziellen und logistischen Unterstützung der Aufständischen, ist natürlich die Steuerung der westlichen Medien mit Desinformation ein wichtiger Bestandteil der ganzen Operation. Man sieht ja den Erfolg der schlechten Publicity den China jetzt bekommt und wie erfolgreich die Chinesen als die Bösen und die Tibeter als die armen unterdrückten Guten in den Medien präsentiert werden.

    Noch schmeissen die Tibeter Steine auf die chinesischen Truppen, zünden Häuser an und plündern Geschäfte. Sobald es aussieht, wie wenn es zu einer offenen Revolte sich steigern könnte, wird die CIA Waffen an die Tibeter verteilen. Diese sind in den letzten 30 Jahren nach Tibet reingeschmuggelt und gut versteckt worden.

    Die Waffen wurden auf dem Weltmarkt gekauft oder durch die amerikanische und israelische Armeen bei ihren Kriegen erobert. Sie wurden so „gereinigt“, dass man sie nicht zur CIA zurückverfolgen kann.

    Da es sich um ursprüngliche russische und chinesische Waffen handelt, sind diese leicht mit denen welche die chinesische Armee benutzt austauschbar und die Munition ist die selbe, was den Nachschub bei einem zukünftigen bewaffneten Konflikt vereinfacht.

    Die CIA hat über all die Jahre ihre Verbindung zu der tibetischen Freiheitsbewegung aufrechterhalten und finanziert diese bis heute. Deshalb liegt die Vermutung nahe, die CIA steckt hinter der jetzigen Krise in Tibet.

    Es ist im strategischen Interesse Washingtons, China so viel wie möglich zu destabilisieren und in der Welt zu schaden. Schliesslich ist ja die Hauptaufgabe der CIA, die Aussenpolitik Amerikas auf „unkonventionelle“ Weise und im Geheimen zu vollziehen. Sie machen "nur" ihren Job.

    Für Amerika ist die jetzige Situation ideal. Die chinesische Regierung wird Dank der gesteuerten Medienpropaganda von der ganzen Welt für ihre Repression und Verletzung der Menschenrechte verdammt, während junge Tibeter in den Strassen von Lhasa sterben, die von Amerika aufgehetzt wurden.

    Es geht wie bei allen Konflikten um das grosse Schachspiel der Weltherrschaft. Wieder einmal sitzen die Tibeter in der Falle, werden zwischen den Grossmächten der Welt zerquetscht und von Amerika als Baueropfer missbraucht. (Asia Times)


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  5. #5
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    Medienmeldungen und Beitraege mit Hinweis auf
    Hintergruende und Taeterschaft der CIA. (Teil 3)


    Suedeutsche / 17. Mai 210

    Helfer für Tibet: Die Spur führt nach Washington

    Die Anti-China-Revolten in Lhasa sind von fünf US-Organisationen gefördert worden, die der tibetischen Exil-Regierung nahestehen - darunter auch eine Vereinigung aus dem Dunstkreis des US-Kongresses.

    Am 31. März, zwei Wochen nach den Straßenschlachten von Lhasa, erschien die chinesische Regierungszeitung China Daily mit der Schlagzeile: "Dalai-Clique steckt hinter Gewalt". Fünf Organisationen, die der tibetischen Exil-Regierung nahestehen, hätten den Aufstand schon seit Januar vorbereitet, und die Amerikaner hätten ihn mitfinanziert, hieß es.

    Vor allem auf eine US-Organisation haben Chinas Staatsmedien den Verdacht der millionenschweren Umsturzhilfe immer wieder gelenkt: auf die "National Endowment for Democracy" (NED), auf ein privates Institut in Washington also, das 1983 zur Reagan-Zeit vom amerikanischen Kongress gegründet wurde mit dem Auftrag, "weltweit demokratische Institutionen zu fördern".

    Politisch pikante Unterstützung


    Tatsächlich fließt Geld des amerikanischen Staats an jene tibetischen Gruppen, die die chinesische Regierung für aufrührerisch hält. Und das Verbindungsglied ist nicht immer, aber oft, die Organisation NED. Allein im Jahr 2006 hat das Institut 293.000 Dollar an tibetische Gruppen gespendet, unter anderem an die Gu-Chum-Sum-Bewegung oder die Tibetan Women's Association, denen Peking vorwirft, den Aufstand in Lhasa vor zwei Monaten mitgeplant zu haben. Im vergangenen Jahr zahlte NED auch 45.000 Dollar an das International Tibet Support Network, das unter anderem medienwirksame Proteste vor den Olympischen Sommerspielen koordiniert, zum Fackellauf.

    Politisch ist diese finanzielle Unterstützung pikant, weil NED sein Geld wiederum größtenteils vom US-Kongress zugesprochen bekommt. Die Vereinigten Staaten finanzieren damit Aktionen, die Peking als destabilisierend oder im Vorfeld der Olympischen Spiele mindestens als rufschädigend empfindet. NED wird deshalb von Kritikern als reine Tarnorganisation des US-Geheimdienstes CIA beschrieben.

    Einen Beweis dafür gibt es allerdings nicht. Dass das Geld vom Staat kommt, ist dagegen unbestritten. In einem Kongressbericht vom vergangenen Jahr hieß es, NED habe in den neunziger Jahren 20 Millionen Dollar für Projekte in China ausgegeben. Der Kongress habe in den vergangenen Jahren immer mehr Geld für Demokratieprogramme in China und Tibet bewilligt, zuletzt im Jahr 2006 allein 23 Millionen Dollar.

    Private Organisationen wie NED sind zu einem wichtigen Instrument der Außenpolitik geworden. Noch in den sechziger Jahren war es ausschließlich die Aufgabe der CIA, die Opposition gegnerischer Regime zu fördern.

    Damals erkannte die Regierung Johnson, dass diese Gruppen durch ihre Nähe zur CIA diskreditiert wurden, und sie regte an, Oppositionelle ganz offen von privaten Instituten finanzieren zu lassen. Die Idee konkretisierte sich unter Präsident Reagan, 1983 entstand NED. Dessen Vordenker und Ex-Chef Allen Weinstein sagte: "Vieles von dem, was wir heute tun, erledigte vor 25 Jahren noch insgeheim die CIA."

    Eine Triebkraft gehört zur Regierung Bush


    Heute geht es vor allem darum, weltweite Aufmerksamkeit zu erregen. So bekennen die US-Institute auch ganz offen, dass sie friedliche Revolutionen unterstützen, sei es die orangene in der Ukraine oder die Rosenrevolution in Georgien. Ein Handbuch zur Wende heißt etwa "From Dictatorship to Democracy" und wird von der amerikanischen Albert Einstein Institution vertrieben - bezeichnenderweise in Sprachen wie Birmanisch, Weißrussisch, oder, seit 2006, auf Tibetisch.

    Eine Triebkraft des Umsturzes gehört sogar direkt zur Regierung Bush: Das Bureau of Democracy, Human Rights and Labor ist im Außenministerium angesiedelt und untersteht Paula Dobriansky, die zum neokonservativen Lager gehört und die für die Demonstrationen 2005 im Libanon den Begriff "Zedern-Revolution" erfand. Ihr Demokratie-Büro erhielt im Jahr 2006 vom Kongress 63 Millionen Dollar, fast fünf Mal mehr als noch 2001.

    Linke Kritiker werfen NED vor, zum Beispiel Coups gegen gewählte Staatschefs wie Hugo Chávez in Venezuela unterstützt zu haben - es gehe also nicht um Demokratie, sondern um die Sabotage politischer Gegner. NED bestreitet solche Vorwürfe, auch im Fall Tibet. "Wir unterstützen jene, die für Demokratie und Menschenrechte kämpfen", sagt NED-Asienexperte Wilson Lee der Süddeutschen Zeitung. "Wir haben keinen Aufstand in Tibet unterstützt, und wir legen alles offen, auch unsere Finanzen."


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    Medienmeldungen und Beitraege mit Hinweis auf
    Hintergruende und Taeterschaft der CIA. (Teil 4)

    KOPP Online / 26.03.2008 / Udo Ulfkotte

    Wie die CIA und der Dalai Lama die Unruhen in Tibet schüren …

    Die Proteste in Tibet haben die chinesische Regierung völlig unvorbereitet getroffen. Dabei waren sie von langer Hand vorbereitet, denn der Dalai Lama und die CIA arbeiten seit Jahrzehnten schon eng zusammen ...

    Das Directorate of Operations ist eine der geheimsten Ableitungen des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA. Auch unter dem Namen National Clandestine Service bekannt, fördert es Aufstände in Diktaturen, unterstützt (insgeheim) oppositionelle Radiosender und stattet Rebellen mit Finanzmitteln aus.

    Seit 1956 ist die CIA in Tibet aktiv. Der blutige Aufstand der Tibeter im Jahre 1959, bei dem Zehntausende ihr Leben verloren (und der Dalai Lama ins Exil flüchtete), war die erste große Operation der CIA in Tibet.

    Es war die CIA, die nach der Flucht des Dalai Lama in Camp Hale (nahe Leadville) im Bundesstaat Colorado das erste militärische Ausbildungslager für die Kämpfer des Dalai Lama errichtete. Während der Dalai Lama in der Öffentlichkeit das Bild eines weisen und friedfertigen religiösen Oberhauptes pflegte, bereiteten sich seine Anhänger auf den Guerrilla-Krieg gegen die Chinesen in Tibet vor. Die CIA bezahlte, die CIA unterrichtete – und der Dalai Lama lächelte milde in die Fernsehkameras.

    "St. Circus" war der Deckname einer Geheimoperation der Tibet-Guerilleros, bei der chinesische Sicherheitskräfte in Tibet regelmäßig Opfer von Anschlägen wurden. Nach dem indo-chinesischen Krieg 1962 halfen auch die Inder bei der Ausbildung tibetischer Guerilleros. In ihrem Buch The CIA's Secret War in Tibet führen die Autoren Kenneth Conboyx und James Morrison detailliert die ganze Bandbreite der subversiven Taktiken auf, in denen die Tibeter von der CIA geschult worden waren.

    Doch das Bild des stets friedfertig lächelnden Dalai Lama ließ solche (wahren) Geschichten schnell in Vergessenheit geraten. Erst im Februar 1972 – nach einem Treffen von Präsident Nixon und der chinesischen Führung – fuhren die Amerikaner die direkte Unterstützugn für die Exil-Tibeter zurück, zumindest in der Öffentlichkeit. Doch der Aufstand vom Oktober 1987 in Tibet zeigte, dass die CIA ihre Anstrengungen in Wahrheit nicht aufgegeben hatte.

    China ist aus amerikanischer Sicht weiterhin ein Hauptfeind im internationalen Kräftespiel – militärisch und vor allem wirtschaftlich. Und es ist ein Ziel des Weißen Hauses, diesem Feind Schwierigkeiten zu bereiten. Die herannahenden Olympischen Spiele, bei denen die Aufmerksamkeit der Welt auf China gerichtet sind, bieten einen willkommenen Anlass, um die Tibet-Frage und die von der CIA unterstützten Aufstände wieder einmal in den Focus der Weltöffentlichkeit zu bringen. Aus den Rüstungsbeständen des früheren Ostblocks hat die CIA in den vergangenen drei Jahren Zehntausende Kleinwaffen nach Tibet schmuggeln lassen, peinlich darauf bedacht, das es keine verwertbaren Hinweise für die Unterstützung der Tibeter druch die CIA gibt.

    Seit nunmehr 52 Jahren finanziert und födert die CIA den Dalai Lama und dessen Anhänger. Und wie es scheint, bereiten sich beide wieder einmal darauf vor, die chinesische Vorherrschaft in Tibet gewaltsam in Frage zu stellen. Doch vor den Fernsehkameras wird der Dalai Lama – wie immer – nur friedfertig lächeln, denn diese Taktik hat sich in Jahrzehnten immer wieder bewährt ...


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    Hintergruende und Taeterschaft der CIA. (Teil 5)


    Politik-Global / 24. Maerz 2008

    Wahrheit und Lügen - der Volksaufstand in Tibet


    - Soeben Nachricht erhalten, daß die in den Westmedien verbreiteten Informationen zum großen Teil FALSCH sind. Seit Jahren ist in Tibet das NED (National Endowment for Democracy) subversiv tätig. Der NED ist eine Schein-NGO finanziert von der US-Regierung und direkt auch von der CIA. Eingesehene Fotos bestätigen auch die in deutschen Medien falsche Berichterstattung ! -


    So lautet die offizielle Version. Weitere 170 Tibeter haben sich, so die offizielle Version, freiwillig gestellt.

    Aktivisten-Gruppen sprechen von Hunderten von Verhafteten und Hunderten von getöteten Demonstranten und laut vertraulichen Gesprächen im Studentenkreis, gehen sie davon aus, daß die wirklichen Ziffern noch darüber liegen.

    Die Unruhen haben sich zu einer Herausforderung in der Öffentlichkeitsarbeit für Peking entwickelt, denn noch hat kein Land zum Boykott der Olympischen Spiele aufgerufen, außer dem CDU-"Politiker" Pöttering, jedoch erhöht sich der Druck auf Peking mit dem Dalai Lama in Verhandlungen zu treten. Während dessen wird der Dalai Lama von China wegen der Gewalttätigkeiten und des Separatismus beschuldigt – aber auch Gespräche scheinen möglich.

    China hat westliche Journalisten aus Lhasa verbannt und hat auch versucht, ihnen den Zugang zu den betroffenen West-Provinzen Chinas zu untersagen.

    Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet von 24 Verhafteten, die mit den Protesten in Lhasa in Verbindung standen und von weiteren 170 Personen, die sich freiwillig der Polizei gestellt hätten. Dem hingegen lassen Aktivistengruppen verlautbaren, daß Hunderte von Tibetern verhaftet wurden und in Aba / Ngawa laut offizieller Version 8 Personen erschossen wurden, während von Protestseite von etwa Hundert gesprochen wurde. Unzweifelhaft scheint zu sein, daß weder die eine Angabe, noch die andere Angabe stimmt. Auf Regierungsseite dürfte die Angabe sehr tiefgestapelt sein, auf Demonstrantenseite wohl eher unter emotionalem Eindruck falsch eingeschätzt sein.

    Hier mag teilweise folgende Erklärung helfen: seit den Demonstrationen auf dem Tiananmen-Platz in 1989 wurde es schwer für Journalisten Zeugnis über die Aktionen der Ordnungskräfte in China zu berichten. Dennoch passiert es, daß Video-Sequenzen von Unterstützern in das Internet hochgeladen werden – wie z.B. hier aus einer Demonstration von Tibetern.

    Ein Gespräch mit einer tibetanischen Protest-Teilnehmerin aus der Setchuan-Provinz:

    "Mit dem Protest wollten wir unsere Sympathie mit unseren Leuten in Tibet ausdrücken und für alle die beten, die getötet wurden," - und fügte hinzu daß sie und viele andere bei dem Sitz-Protest geweint hatten während sie beteten.

    "Wir fühlen uns so schrecklich traurig, weil wir so hilflos sind. Sie haben Mönche und normale Menschen getötet." Sie sagt, sie weiß nicht wie viele getötet wurden, aber von Mitteilungen und Telefonaten her, daß es weitaus mehr sind, als die von offizieller Seite behaupteten 13 (inzwischen nach drei weiteren Tagen lautet die offizielle Ziffer 19) und sie meint, daß es auch mehr sind, als die Hundert Getöteten, wie von Exil-Tibetern behauptet wird.

    Die junge Frau sagt, daß sie und ihre Kommilitonen per Telefon mit Freunden und Verwandten in tibetanischen Provinzen gesprochen haben und über chinesische Polizeiberichte gesprochen haben, nach denen in den Straßen die Angehörigen der tibetanischen ethnischen Gruppe niedergeschossen wurden.

    Ebenfalls wurde ihr berichtet, daß Mönche unter in ihren Häusern unter Hausarrest gehalten werden, wobei ihnen die Strom- und Wasserversorgung abgestellt wird. Ein Freund ihrer Familie, der auf Pilgerreise in Lhasa war, ist die einzige Person, die sie kennt, die gestorben ist, aber sie weiß nicht, wie er getötet wurde.
    China hat die tibetanischen Gebiete abgeriegelt und sogar die ethnischen Bezirke von Setchuans Hauptstadt Chengdu, nachdem Aufstände auf die mehrtägigen friedlichen Proteste der Mönche in Lhasa folgten.

    Exilgruppen nennen es einen spontanen Ausbruch durch Ärger und Verbitterung über die Jahrzehnte andauernde Unterdrückung durch die chinesische Regierung, während Peking den Dalai Lama beschuldigt, die Gewalt angezettelt zu haben, wobei die exilierten spirituellen Führer dies kategorisch verneinen.

    "Diese Gewalt ist definitiv nicht sein Wunsch," sagte unsere Gesprächspartnerin und fügte hinzu "sie sollten wissen, wen ich mit 'ihn' meine."

    In Peking sind viele Tibeter zu verängstigt, um den Namen des Dalai Lama in der Öffentlichkeit noch auszusprechen und benennen ihn nur noch mit 'er' und 'ihn'. Tibet ist ein derart sensibles Thema, immer wenn etwas geschieht, beschuldigen ihn die Chinesen, aber das muss keineswegs der Wahrheit entsprechen. Wenn er wirklich etwas angezettelt hätte, so hätte er niemals den Friedensnobelpreis erhalten. "Glauben sie wirklich, daß sie in dieser Situation noch die Wahrheit sagen können?"

    Wenn sie die Wahl hätte, würde die junge Frau mehr Autonomie wünschen aber keine Unabhängigkeit. "Unabhängigkeit ist nicht möglich. Tibet ist zu arm und außerdem würde China Tibet niemals aufgeben. In meinem Herzen weiß ich, daß Tibet kein Teil von China ist, also spielt es auch keine Rolle was die Chinesen sagen, solange ich selbst die Wahrheit in meinem Herzen kenne."

    In gewisser Weise ist die Größe des Aufstandes durch Peking verursacht worden, indem man die tibetanischen geistigen Führer verteufelt hatte und sich in ihren Buddhistischen Glauben einmischte.

    "Er ist geweiht, er ist heilig für uns … und damit steht er für uns natürlich über der Chinesischen Regierung. Wer ist den eigentlich der Chinesische Präsident? Für uns Tibeter, ist er [Hu Jintao] nichts," sagte sie.

    Die junge Frau und ihre Kommilitonen hielten Wache und hielten andere Studenten davon ab Fotos von uns zu machen.

    Auf die Frage, ob sie glaubt, daß der Aufstand der tibetanischen Sache dienlich sei, antwortete sie: "Das einzige was geschieht, ist, daß es weniger Tibeter geben wird, es wird alles nur noch repressiver werden. Wenn erst einmal die Proteste unterdrückt sind, wird es schwer, sie wieder in gang zu setzen, denn es sind sehr viele chinesische Soldaten in Tibet. Sie können alles unterdrücken.

    Zu Tausenden sind chinesische Truppen in der tibetanischen Hauptstadt Lhasa und die Chinesische Regierung gesteht erstmals ein, daß protestierende Tibeter während des Wochenendes erschossen wurden. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua gab an, daß in der Aba-Provinz Tibeter erschossen wurden.

    Am Donnerstag gaben die staatlichen Stellen erstmals zu, daß Aufstände gegen die Regierung von Tibet auch auf andere Provinzen übergegriffen hatten. Von Zeugen wurde berichtet, daß Militär-Konvois nach Tibet und in die angrenzenden Provinzen in Marsch gesetzt wurden. Ein deutscher Journalist in Lhasa, Georg Blume, von der Zeitung "Die Zeit" berichtete, daß einer der Konvois aus ungefähr 200 LKWs mit je 30 Soldaten bestand, also 6000 Soldaten je Konvoi. Blume berichtete, daß Sicherheitskräfte die Häuser Haus um Haus durchkämmt wurden.

    Die eine Woche andauernden Proteste gegen die 57-jährige Besetzung Tibets führten seit Freitag zu offenem Aufstand, während sich die Demonstrationen in alle Provinzen mit nennenswertem Anteil an Tibetern ausbreiteten.

    Während China behauptet, daß die Aufständischen 13 unschuldige Zivilisten in Lhasa getötet hätten, verweigerte China einzugestehen, tödliche Gewalt angewendet zu haben, um die Proteste niederzuschlagen. Exil-Tibeter berichten jedoch von ungefähr 100 getöteten Personen während des chinesischen Zusammenbruchs in Tibet.

    Der Dalai Lama hat wiederholt geäußert, daß er keine Unabhängigkeit für seine Heimat verlangt – aber eine größere kulturelle Autonomie unter Chinesischer Regierung. Er bot Hu Jintao Gespräche an, sofern Peking wirklich etwas zur Verbesserung der Entwicklung unternähme.

    Inzwischen suchen reihum westliche Politiker das Gespräch mit dem Dalai Lama und ermutigen den Chinesischen Premierminister Wen Jiabao ebenfalls Gespräche mit dem Dalai Lama aufzunehmen.

    Unterdessen drängen Menschenrechtsorganisationen darauf, daß China unabhängigen Beobachtern erlaubt, die verhafteten Protestierer zu besuchen, da das Risiko der Folter bestehe.

    M. Allison der Menschenrechtsgruppe von Amnesty International berichtete AlJazeera, daß, sollten die Media-Berichte in China korrekt sein, so unterliegt China der Verpflichtung die Namen und die Orte der Inhaftierung dieser Personen namhaft zu machen. "Was uns wirklich beunruhigt, ist, daß für jede der seit sechs Tagen festgenommenen Personen ein hohes Risiko der Folter besteht.

    Eine fortgesetzte Aufmerksamkeit für die Geschehnisse in Tibet und den umliegenden Provinzen ist alles, was der westliche Bürger tun kann – auf das nicht das Schweigen über die Angelegenheit gebreitet wird.

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    Hintergruende und Taeterschaft der CIA. (Teil 6A)


    ICL / Workers Vanguard / Spartakist N. 171 / 28. Maerz 2008


    Konterrevolutionäre Unruhen in Tibet

    Der folgende Artikel wurde übersetzt aus Workers Vanguard Nr. 911, 28. März 2008. „Eine Orgie antichinesischer Ausschreitungen“. So beschrieb der Economist online (14. März), der den einzigen offiziellen Auslandskorrespondenten in Lhasa hatte, die Proteste in der Autonomen Region Tibet. Diese Proteste, angezettelt am 10. März anlässlich des Jahrestags des Aufstands 1959 gegen die chinesische Herrschaft – ein von der CIA angestifteter, bewaffneter und finanzierter Aufstand –, wurden von buddhistischen Lamas angeführt, es folgten koordinierte Aktionen in Chinas Provinzen Gansu, Qinghai und Sichuan, wo es bedeutende tibetische Bevölkerungsanteile gibt. Auch in Indien fand eine Demonstration statt, ausgehend von der Zentrale der „Exilregierung“ des Dalai Lama. Unter Rufen „Lang lebe Tibet“ und „Lang lebe der Dalai Lama“ wüteten von Mönchen angeführte Randalierer, oft an der Spitze von Jugendgangs, in Lhasas tibetischer Altstadt, sie setzten von ethnischen Chinesen geführte Geschäfte in Brand und zerstörten sie und töteten mindestens 13 Menschen.

    Angriffe gab es auch gegen ethnisch chinesische Hui, eine muslimische Minderheit in der Region. Der Economist (22. März) berichtete, dass „Geschäfte im Besitz von Tibetern mit traditionellen weißen Schals gekennzeichnet wurden… Sie blieben von der Zerstörung verschont.“

    Die Proteste in Tibet sind reaktionär, antikommunistisch und konterrevolutionär. Als Trotzkisten (d. h. authentische Marxisten) kämpfen wir von der Internationalen Kommunistischen Liga für die bedingungslose militärische Verteidigung des deformierten Arbeiterstaats China gegen imperialistischen Angriff und kapitalistische Konterrevolution – wie wir das auch bei den anderen verbliebenen deformierten Arbeiterstaaten Nordkorea, Vietnam und Kuba tun. Die Revolution von 1949, die die kapitalistische Herrschaft in China stürzte, brachte den arbeitenden und Bauernmassen des Landes enorme Errungenschaften, auch der Bevölkerung Tibets, wo vor dem Sieg der chinesischen Streitkräfte im Jahre 1959 eine „Lamakratie“ herrschte, unter der Sklaverei weit verbreitet war.

    Die Sache des „Freien Tibet“ hatte ihren Ursprung in den Machenschaften der CIA und anderer imperialistischer Kräfte, deren Ziel es ist, den Kapitalismus in China wiederherzustellen, was das Land erneut halbkolonialer Knechtschaft unterwerfen würde. Der Ruf nach einem „Freien Tibet“ ist ein Schlachtruf für Konterrevolution und würde in Wirklichkeit imperialistische Oberherrschaft über die tibetischen Massen bedeuten.

    Die konterrevolutionäre Zerstörung des chinesischen deformierten Arbeiterstaates wäre eine gewaltige Niederlage für das internationale Proletariat und auch für das tibetische Volk. Vor ihrer Zerschlagung durch die Volksbefreiungsarmee 1959 war die lamaistische Theokratie in Tibet die vielleicht proportional größte und faulste herrschende Schicht in der Menschheitsgeschichte gewesen, wirtschaftlich durchgefüttert von bitterarmen Bauern, die Gerste anbauten und Yak-Rinder hielten. Im Grunde genommen wurde diese harte Knochenarbeit hauptsächlich von Frauen verrichtet, denn sowohl die Mönche als auch ein beträchtlicher Teil der männlichen Bevölkerung, der nach der „Sünde“ der Fortpflanzung dem mönchischen Leben nacheiferte, waren damit beschäftigt, sich der inneren Einkehr zu widmen.

    Nach der Unterdrückung des von der CIA unterstützten Aufstands 1959 schaffte die chinesische Regierung das Ula-System ab (Frondienste der Bauern) und machte Schluss mit Auspeitschungen, Verstümmelungen und Amputationen als Form der Verbrechensbestrafung.

    Das Land, der Viehbestand und die Gerätschaften des Adels, der ins Exil floh, wurden ebenso an die Bauern verteilt wie Land und Vieh der Klöster, die sich am Aufstand beteiligt hatten. Der chinesische deformierte Arbeiterstaat führte säkulare Erziehung ein und baute in Lhasa ein Wasserleitungs- und Stromnetz. In der Folge stieg die durchschnittliche Lebenserwartung von Tibetern, die 1950 bei 35 Jahren gelegen hatte, bis 2001 auf 67 Jahre an.


    Die Kindersterblichkeit, die 1950 schockierende 43 Prozent betragen hatte, nahm dramatisch ab auf 0,661 Prozent im Jahr 2000. Die vor einiger Zeit eröffnete Lhasa-Qinghai-Eisenbahn, die Tibet mit China verbindet, führte zu einer wirtschaftlichen Entwicklung und einer Verbesserung des Lebensstandards. Diese Errungenschaften zeugen vom sozialen Fortschritt als Ergebnis der Enteignung der Kapitalistenklasse und der Großgrundbesitzer und der Einführung proletarischer Eigentumsformen, wie sie aus der Chinesischen Revolution von 1949 hervorgegangen sind.

    Vor allem seit der konterrevolutionären Zerstörung der deformierten Arbeiterstaaten Osteuropas und insbesondere der Zerstörung des sowjetischen degenerierten Arbeiterstaates 1991/92 nehmen die Imperialisten zunehmend China ins Visier. Um eine Konterrevolution voranzutreiben, nutzen sie einerseits die von der stalinistischen Bürokratie in Beijing angebotene wirtschaftliche Öffnung aus, wodurch sie eine interne Konterrevolution ermutigen wollen, und gleichzeitig steigern sie den militärischen Druck. China, stärkster der verbliebenen deformierten Arbeiterstaaten, ist umgeben von einem ganzen System von US-Militärbasen. Zusammen mit Nordkorea steht es auf der Abschussliste des Pentagons als potenzielles Ziel eines atomaren Erstschlags, gleichzeitig hat das US-Programm für nationale Raketenabwehr das strategische Ziel, Chinas bescheidene nukleare Kapazitäten zu neutralisieren.

    Die imperialistischen Herrscher hoffen, die bevorstehenden Olympischen Spiele in Beijing 2008 dazu ausnutzen zu können, durch Unterstützung des Dalai Lama ihren Druck auf China zu verstärken. Die Unruhen in Tibet deuteten sich schon an, als sich der Dalai Lama provokativ innerhalb von fünf Wochen seit letztem September mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin, mit Präsident Bush in Washington – das erste Mal, dass ein amtierender US-Präsident öffentlich den Dalai Lama empfing – und mit dem kanadischen Premierminister Stephen Harper traf. Jetzt hat der britische Premierminister Gordon Brown angekündigt, kommenden Mai den Dalai Lama in London zu empfangen.

    Während die Bush-Regierung China dazu aufrief, in Tibet „Zurückhaltung“ zu üben, haben die Demokraten versucht, die Bush-Gang an kriegerischer Aggressivität gegenüber China noch zu übertreffen. Nachdem die Unruhen in Tibet ausgebrochen waren, besuchte die demokratische Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi das Hauptquartier des Dalai Lama in Dharamsala in Indien. In einer Erklärung vom 12. März verurteilte Pelosi „die gewalttätige Reaktion der chinesischen Streitkräfte gegen friedliche Demonstranten in Tibet“.

    Während die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton in einer Erklärung verkündete, dass „chinesische Unterdrückung in Tibet weitergeht“, folgte Barack Obamas Erklärung der von Pelosi und verurteilte „die Anwendung von Gewalt zur Niederschlagung friedlicher Proteste“. Tatsächlich aber berichtete der Economist online (16. März) über das Verhalten der chinesischen Sicherheitskräfte während der gewalttätigen Ausschreitungen, sie „scheinen mit relativer Zurückhaltung agiert zu haben“.

    Was die Pseudo„sozialisten“ betrifft, so marschieren sie im Gleichschritt hinter ihren imperialistischen Herrschern her bei deren Versuch, in China eine Konterrevolution zu entfachen, genauso wie sie die konterrevolutionäre Zerstörung der UdSSR unterstützt hatten – eine welthistorische Niederlage für das internationale Proletariat, die den Völkern der ehemaligen Sowjetunion Verwüstung und Elend gebracht hat. In Frankreich solidarisierte sich die fehlbenannte Ligue communiste révolutionnaire – in den USA mit Socialist Action und in Deutschland mit dem Revolutionär Sozialistischen Bund und der internationalen sozialistischen linken verbunden – sofort mit den Lamas, verurteilte die „vom Beijinger Regime durchgeführte Repression“ und rief nach „Selbstbestimmung“ (Erklärung vom 18. März). Ihre japanische Schwesterorganisation Kakehashi forderte „Selbstbestimmungsrecht für das tibetische Volk“ und rief dazu auf, China solle „ein internationales Untersuchungsteam akzeptieren“ (Kakehashi, 24. März).


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    Medienmeldungen und Beitraege mit Hinweis auf
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    Konterrevolutionäre Unruhen in Tibet

    Derweil haben die Reformisten des Komitees für eine Arbeiterinternationale, das China Worker herausgibt und in den USA mit Socialist Alternative sowie in Deutschland mit der Sozialistischen Alternative (Voran) verbunden ist, erklärt, dass sie für Tibets „Recht auf Unabhängigkeit“ eintreten. Sie begrüßten die angeblich „radikalisierten Schichten“ unter den tibetischen Jugendlichen im Gegensatz zu der „versöhnlerischen Haltung“ des Dalai Lama, während sie zugaben, dass „nationale Unabhängigkeit auf einer kapitalistischen Grundlage keinesfalls die Probleme der verarmten Massen lösen kann“ (China Worker, 18. März).

    Diese Widersacher der revolutionär-internationalistischen Arbeiterbewegung, Feinde des chinesischen deformierten Arbeiterstaates, sind bereit, die tibetischen Massen wieder einer Rückkehr der Lamakratie zu überantworten. Die Rufe der Pseudomarxisten nach tibetischer „Unabhängigkeit“ stehen sogar noch rechts vom Dalai Lama, der 2005 zugab: „In dem Maße, wie die materielle Entwicklung Chinas fortschreitet, profitieren wir materiell davon, wie von der Eisenbahn. Wären wir ein eigenständiges Land, wäre es sehr schwierig, und wir hätten keine Vorteile“ (South China Morning Post, 14. März).

    Gestaltet nach dem Muster der Sowjetunion, nachdem dort die stalinistische Bürokratie der Arbeiterklasse die politische Macht entrissen hatte, war der chinesische Arbeiterstaat von Anfang an deformiert. Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) unter Mao Zedong, die die Revolution von 1949 durchführte, stützte sich als Partei nicht auf die Arbeiterklasse, sondern vielmehr auf die Bauernschaft. Von Anfang an unterdrückte das KPCh-Regime unabhängiges Handeln der Arbeiterklasse und schloss sie von der politischen Macht aus. Das stalinistische Regime in Beijing, das eine nationalistische Bürokratenkaste repräsentiert, die über der kollektivierten Wirtschaft thront, predigte die zutiefst antimarxistische Vorstellung, der Sozialismus – eine klassenlose, egalitäre Gesellschaft auf Grundlage materiellen Überflusses – könne in einem einzelnen Land aufgebaut werden. In der Praxis bedeutete „Sozialismus in einem Land“, dem Weltimperialismus entgegenzukommen und die Perspektive von internationaler Arbeiterrevolution abzulehnen.

    In ihrem vergeblichen Streben nach friedlicher Koexistenz mit dem Weltimperialismus unterminieren die Stalinisten mit ihrer Missherrschaft selbst die Verteidigung des chinesischen Arbeiterstaates. Die offiziellen Erklärungen Beijings, die die Ausschreitungen in Tibet verurteilten, schrieben allein dem Dalai Lama die Schuld zu; über die Rolle der Imperialisten schwiegen sie.

    Doch wie der Gastkommentar eines gewissen Patrick French, eines ehemaligen Leiters der „Free Tibet Campaign“ in London, in der New York Times (22. März) feststellte: „Die in Washington beheimatete Internationale Kampagne für Tibet ist inzwischen eine mächtigere und effektivere Kraft zur weltweiten Meinungsbildung als die Dalai-Lama-Leute in Nordindien.“ Weiter betonte dieser Unterstützer von „Freiheit für Tibet“, dass „die europäischen und amerikanischen Pro-Tibet-Organisationen der Schwanz sind, der mit dem Hund der tibetischen Exilregierung wedelt“. Er fügte auch hinzu, dass er „nach dem Durchforsten der Archive in Dharamsala“ feststellte, „dass es keinen Beweis gab“ für die Behauptung seiner eigenen und anderer „Freiheit-für-Tibet“-Gruppen, seit dem Einmarsch der Chinesen in Tibet 1950 seien 1,2 Millionen Tibeter getötet worden.

    Gleichzeitig bedeutete der chinesische Stalinismus Nationalismus und Han-Chauvinismus. Während der fehlbenannten „Großen Proletarischen Kulturrevolution“, die Mitte der 60er-Jahre begann, als Mao Millionen studentischer Jugendlicher mobilisierte, um in einem innerbürokratischen Fraktionskampf seine Position zu stärken, hatte Mao rabiaten Groß-Han-Chauvinismus gegen die Tibeter eingesetzt. Die tibetische Sprache und Tracht wurden geächtet. Ein Großteil von dem, was zum Kern der tibetischen Kultur gehört hatte, wurde einfach zerschlagen und zerstört, auch wenn dies den positiven Nebeneffekt hatte, Mönche dazu zu zwingen, tatsächlich arbeiten zu gehen.

    Nach Maos Tod hob Deng Xiaoping die Einschränkungen gegen die tibetische Sprache, Kleidung und Haartracht auf. Gleichzeitig wurden Klöster wieder aufgebaut und renoviert, die müßiggängerischen Mönche kamen in Scharen zurück, Ende der 90er-Jahre waren es wieder 40-50 000. Inzwischen haben die „Marktreformen“, die unter Deng eingeführt wurden, die Han-Privilegien in diesem Gebiet verstärkt. Die realen Errungenschaften der tibetischen Massen aus der Chinesischen Revolution von 1949 existieren Seite an Seite mit anhaltender Ungleichheit.

    Mehr als 92 Prozent der Bevölkerung Chinas gehören zu den Han. Es ist für das chinesische Proletariat lebenswichtig, den Han-Chauvinismus der stalinistischen Bürokratie zu bekämpfen und sich jeglicher Diskriminierung der Tibeter, der muslimischen Uiguren von Xinjiang und anderer nationaler und ethnischer Minderheiten zu widersetzen. Notwendig ist ein Kampf, der die stalinistische bürokratische Herrschaft in China hinwegfegt und sie durch eine Regierung auf der Grundlage von Arbeiterdemokratie ersetzt, in Form von Arbeiter- und Bauernräten und verwurzelt in marxistischem Internationalismus. Dies wäre eine politische Arbeiterrevolution, keine soziale. Ihre Grundlage wäre die Verteidigung des deformierten chinesischen Arbeiterstaates und der Kampf für eine internationale sozialistische Revolution. Entscheidend zur Verwirklichung dieser Perspektive ist die Schmiedung einer trotzkistischen Partei in China.

    Das Schicksal des tibetischen Volkes ist untrennbar verbunden mit dem Kampf für proletarisch-politische Revolution in China und sozialistische Revolution in den kapitalistischen Ländern – vom indischen Subkontinent und Japan bis in die USA und andere imperialistische Zentren.

    1959, nach dem fehlgeschlagenen tibetischen Aufstand, schrieb James Robertson, ein führendes Gründungsmitglied unserer internationalen Tendenz und nationaler Vorsitzender der Spartacist League/U.S., ein Flugblatt, das im Young Socialist (Juni 1959) abgedruckt wurde, der Zeitung des Young Socialist Club, Vorläufer der Jugendgruppe der damals trotzkistischen Socialist Workers Party (SWP).

    Robertson war ehemaliges Mitglied einer Organisation von Shachtman-Anhängern, die gegenüber der Sowjetunion eine Position des „dritten Lagers“ einnahm (das heißt, sie verteidigte die UdSSR nicht). Als glühender Kommunist wurde er zum Trotzkismus gewonnen und trat der SWP bei. Das Flugblatt mit dem Titel „The Tibetan Brigade: Crocodile Tears Stain the Monkscloth“ [Die tibetische Brigade: Krokodilstränen beflecken das Mönchsgewand], herausgegeben vom Eugene V. Debs Club von Berkeley, war seine erste Erklärung im Sinne einer trotzkistischen Position der Verteidigung der Sowjetunion.

    Darin machte er klar: „Die wirkliche Alternative für Tibet, sollte es sich der chinesischen Kontrolle entledigen, ist nicht unabhängige nationale Einheit, sondern erbärmliche Abhängigkeit von amerikanischen Waffen, Geld und Beratern…

    Der Sieg der chinesischen kommunistischen Regierung ist eindeutig die fortschrittliche Alternative in der gegenwärtigen Auseinandersetzung. Das anzuerkennen bedeutet jedoch nicht, dieses Regime zu beschönigen. Dennoch ist es selbst in seiner verzerrten Form Teil großer und positiver Veränderungen auf dem asiatischen Festland, Veränderungen, die letztendlich den Maoisten selbst zum Verhängnis werden. Gerade wegen dieser Errungenschaften wird das Regime gestürzt werden von den Volksmassen, die ihr eigenes Schicksal selbst in die Hand nehmen wollen ohne das Eingreifen einer privilegierten Elite. Das ist die Zukunft; die tibetischen Mönchsherrscher sind die Vergangenheit.“

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  10. #10
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    über 50 Jahre inklusive des Dalai Lama: CIA finanziert, wie in anderen Ländern. Tibet Propaganda der übelsten ARt

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