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Thema: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

  1. #81
    Mitglied Benutzerbild von Tryllhase
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von PeaceOnEarth Beitrag anzeigen
    Haha! Schande über mich. Gut aufgepasst. Ich hab bei dem Artikel nach Hinweisen daraus gesucht, dass es Satire ist und habe das übersehen. Was die anderen Punkte angeht, vertrau meiner Erfahrung als Kunstsammler: Man kann alles fälschen. Der Kunst- und Antiquitätenmarkt ist voll von hervorragenden Fälschungen. Das Problem ist, dass selbst wenn es klare Hinweise für die Fälschungen gibt, manche Sammler, Händler oder Experten verdrängen es oft einfach. Auktionskataloge und Museen sind voll von Fälschungen.
    Die Menschen glauben nun mal das, was sie glauben wollen und sehen nur das, was sie erwarten zu sehen. Und wenn jemand eine Position zu etwas angenommen hat, ist es schwer bis unmöglich, ihn davon zu überzeugen, dass sie falsch ist, selbst wenn die Argumente noch so vernichtend sind.
    Ich gebe dir ein Beispiel: Stone Henge. Diese Konstruktion stand angeblich 4000 Jahre. Musste aber in den letzten 120 Jahren mehrmals sehr aufwendig restauriert werden. Und nicht nur das. Die Anlage wurde in den 1950ern einmal komplett abgebaut, abtransportiert und wieder aufgebaut. Dabei wurden die Positionen der Steinblöcke deutlich verschoben. Alles mit Einsatz von Fahrzeugen, Beton, Kränen usw.

    Eigentlich sollten diese Fakten jedem Stone-Henge-Forscher bekannt sein. Auch all die vielen Ungereimtheiten sollten längst erkannt worden sein. Zum Beispiel die erbärmlich arme archäologische Ausbeute um das Objekt herum, die Tatsache, dass die Kirche dieses fremde kultische Objekt stehen liess, die Tatsache, dass die Steine in den angeblichen 4000 Jahren gar nicht in dem weichen Erdboden versunken sind, der Umstand, dass die vermeintlich sehr leistungsfähigen Technologien, die für den Transport und Bau eingesetzt wurden, weder davor noch danach eingesetzt wurden. Usw. In der Theorie ist alles möglich, aber wirklich plausibel klingt das alles nicht.
    Und jetzt wird es sehr unterhaltsam. Die "Wissenschaftler" haben wellige, aber exakt "eingerahmte" Rillen im Boden entdeckt, die zu diesem Objekt führen. Jeder Mensch mit etwas gesunden Menschenverstand müsste darin sofort Spuren von Wagenrädern, Reifen oder Raupen vermuten... Aber nicht die Stone-Henge-Forscher! Hier ist ihre Erklärung, ab Minute 23:00:

    Laut dieser Version müssen die Kalender- und Astronomie-sachkundigen Menschen diese Rillen exakt zu der Wintersonnenwende bei gutem Wetter und zur richtigen Tageszeit, damit sie den Sonnenuntergang beobachten können, bewandert haben und zwar exakt in die Richtung des Sonnenuntergangs. Fernab von jeder Siedlung. Und dann, obwohl zwei Abschnitte in andere Richtungen ausgerichtet sind, entschieden haben: Ja, hier werden wir mit das aufwendigste Objekt errichten, das die Menschheit in den Jahrtausenden davor errichtet hat. Wir können zwar keine Gebäude bauen, aber dafür ein gigantisches, bautechnisch enorm anspruchsvolles Kultobjekt. Und wozu Holz nehmen, wenn es die tonnenschweren Steine auch tun. )) Theoretisch ist natürlich alles möglich, aber wirklich plausibel ist das alles nicht.
    Und auf "Ergebnissen" solcher "Experten", die einfach keinen Bezug zur Realität, geschweige denn zur Praxis haben, sind nsere Vortellungen über unsere Vergangenheit aufgebaut. Ich könnte eine lange Liste mit Objekten erstellen, die jedem gebildeten Menschen bekannt sind, aber völlig falsch interpretiert wurden oder späte, miserable Fälschungen sind. Beispielsweise das Grab von Tutenchamun, Schielmanns angebliche Troja, die kapitolinische Wölfin, die Terrakotta-Armee usw. Es gibt noch zwei gigantische Objekte, die gigantische, späte Fälschungen sind, aber ich lasse sie besser unerwähnt, sonst werde ich hier massakriert. ))
    Gleichzeitig werden interessanteste Objekte und Phänomene überhaupt nicht beachtet.
    Oder das hier, auch so eine lustige Interpretation. Anstatt zu sagen: "Ja, dieses Grab wurde bereits geöffnet, teils geplündert oder ist einfach eine Fälschung. Die Täter haben diese Uhr einfach im Grab verloren.", tut man so, als ob es ein unerklärliches Phänomen wäre.
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    Ach ja und was die gepriesene, angebliche Genauigkeit der Datierungsmethoden angeht, wie z.B. C14, dazu gibt es eine sehr ernüchternde Publikation, die heißt "C14-Crash. Das Ende der Illusion". Die aufgezählten Fakten müssten den Historikern und Archäologen bekannt sein und trotzdem tun sie so, als ob C14-Datierungen zuverlässig wären. Bitteschön:
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Also Vorsicht bei außerordentlichen, einmaligen Objekten, auf welchen man irgendwelche Theorien über den hohen zivilisatorischen Stand usw. aufbaut. Hoch entwickelte Kuturen hinterlassen weitaus mehr und eindeutigere Spuren. So wie jede europäische Nation in den 18.-19. Jahrhunderten ihre "lange verschollenen" Nationalepen "wiederentdeckten", so haben auch viele Länder auch ihre "Zeugnisse von frühem hohem Zivilisationsstand" fabriziert.
    Man hatte ja auch nichts anderes zu tun, als in Sachsen-Anhalt, dem Land mit der höchsten Dichte an historischen Erdwerken, ca. 5000 solcher Zeugnisse aus allen Zeiten und aller Größe und Form in den Boden zu graben, die dann im Luftbild wiederentdeckt werden konnten.

    An dieser höchst sinnlosen Buddelei ist ja bekanntlich der Sozialismus zugrunde gegangen.
    Ich wünsche ein phantasiereiches Neues Jahr!

  2. #82
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von Iron Sky Beitrag anzeigen
    Blut ist eben dicker als Wasser.... Altes Sprichwort aber wahr, das die Slawen keine Hochkultur erschufen ist wohl jedem klar, sie nahmen nur Land und setzten sich ins gemachte Nest.... Deswegen geht Europa auch unter, da die gemeinsame Herkunft und Tradition fehlt!

    Aber: der begriff Slawen ist eigentlich falsch... Die europäischen Russen sowie andere ostseeeuropäer sind nachfahren der Wikinger, also trifft die Bezeichnung Slawen nicht zu! Der Gründer Russlands war Wikinger und hieß glaube ich Olaf der Rus.... Bin mir aber nicht 100% sicher...Höchstens bei Rumänen,Ungarn.... Wobei diese Widerrum durch die Osmanen vermischt worden sind während derer invasionen. Von dem her gibt es keine Slawen nur Wikinger und vermischte ostländer.
    Weder Rumänen, noch Ungarn. Beide haben mit Slawen gar nichts zu tun. Es sei denn Vermischung. Aber da haben wir wohl auch einiges in uns. Siehe die nördliche Slawenbesiedlung bis Ostholstein, oder das Vordringen der Sorben bis weit nach Franken und Bayern. Die Rumänen leiten ihre Abstammung von den Dakern ab. Später, nach der Unterwerfung durch Rom, eine Romanisierung. Deshalb ist ihre Sprache ja auch der Familie der Romanen zugehörig. Was natürlich nicht unbedingt einen Rückschluss( und zwar komplett) auf die ehtnische Zugehörigkeit zulässt. Aber wo funzt das schon? Die Ungarn gehören den Finnen verwandt. Siehe finno-ugrische Völker.
    Ceterum censeo BRD esse delendam

  3. #83
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von Stötteritz Beitrag anzeigen
    Die Ungarn gehören den Finnen verwandt. Siehe finno-ugrische Völker.
    Aber nur sprachlich. Genetisch sind die Ungarn (fast) ganz normale Mitteleuropäer.

  4. #84
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von [MIDNIGHT MOVER] Beitrag anzeigen
    Aber nur sprachlich. Genetisch sind die Ungarn (fast) ganz normale Mitteleuropäer.
    Richtig! Ihr kleiner außergewöhnlicher Aspekt= ihre Sprache gehört, wie das finnische, oder das Baskische, nicht zur indo-Ger..., eh europäischen Sprachfamilie. Wobei selbst Indo-europäisch heute schon falsch sein soll, da man bereits ins Westchina Zugehörigkeit mittlerweile gefunden haben will.
    Ceterum censeo BRD esse delendam

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